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  • Radiek

389 Beiträge seit 01.03.2022

Wunschdenken im Krieg ist ein zweischneidiges Schwert.

Im Krieg ist es immer verhängnisvoll vorauszusetzen, dass der Feind Entscheidungen trifft, die ihm schaden und uns nutzen.

Das machen aber unsere politischen Amateur-Strategen und Medien.

Ich zweifle nicht daran, dass Putin mit den Reaktionen des Westens, das heißt mit den Reaktionen der Nato-Staaten gerechnet hat, trotzdem meinte er dass der Vorteil der Einrichtung einer neutralen Ukraine die Inkaufnahme der wirtschaftlichen Nachteile aufwiegen würde, und ich denke das auch.

Und warten wir einmal ab, wie weit es mit den Solidaritätsbekundungen mit der Ukraine her ist, wenn der erste Schock des Ukraine-Krieges angeflaut ist und wenn dann wochenlang die Energiepreise derart steigen, dass viele ihre Miete nicht mehr bezahlen können, ob sie dann auch bereit sind aus Solidarität mit der Ukraine auf die Strasse gesetzt zu werden?

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  1. - Radiek -6 Wunschdenken im Krieg ist ein zweischneidiges Schwert.
    1. Truxton -100 Re: Wunschdenken im Krieg ist ein zweischneidiges Schwert.
      1. Radiek -20 Re: Wunschdenken im Krieg ist ein zweischneidiges Schwert.
        1. Truxton -100 Re: Wunschdenken im Krieg ist ein zweischneidiges Schwert.
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