Reiner Fall schrieb am 11.03.2022 18:00:
Ignoramus-et-Ignorabimus schrieb am 11.03.2022 16:19:
Karolis schrieb am 11.03.2022 15:26:
In den letzten hundert Jahren war das, was die russische Öffentlichkeit mitzureden hat, traditionell eher überschaubar.
Auf deren Öffentlichkeit zu setzen ist da gewagt.da gibt's doch nicht nur die Öffentlichkeit. Da wären noch die Miltärs, die vielleicht irgendwann die Schnauze voll haben, den Kopf hinzuhalten. Da wären die reichen Freunde, die ihre Spielzeuge im Westen vermissen. Und es gibt vermutlich über die Jahrzehnte eine Menge Leute, die finden, sie hätten noch ein Hühnchen mit Putin's Clique zu rupfen...
Es sind nicht die einzelnen Akteure die zur Gefahr werden, aber aus der Vielzahl der Akteure kann sich eben trotzdem eine kritische Masse bilden, wenn die Situation sich immer weiter verschlechtert. Irgendein Brutus findet sich dann schon ...
Du meinst wahrscheinlich: "Irgend ein Brutus finden wir bestimmt."
also ich suche keinen, wie das bei dir ist, weiss ich nicht. Wer den findet ist aber eigentlich wurscht. Wenn Putin so schwach werden sollte, dass er sich nicht mehr an der Macht halten kann, dann muss halt ein anderer kommen. Keiner hat ein Interesse an einem instabilen Russland.