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  • Mr.Hardware

mehr als 1000 Beiträge seit 12.05.2000

Der Westen hat Russland jetzt genau da, wo es hin sollte...

Aus der Sicht des Westens ist Russland doch jetzt genau da, wo man es haben wollte. Es führt einen ruinösen Krieg um wenige hundert Meter vorzurücken. Russland hat gigantische Verluste an Panzern und gepanzerten Fahrzeugen in Awdijiwka hinnehmen müssen. Dazu wahrscheinlich noch zehntausende gefallene Soldaten. Das eroberte Gebiet steht in keinem Verhältnis zu den Verlusten, die Russland auf sich genommen hat.

Der Westen hat damit sein Ziel erreicht: Jeder Panzer, der im Donbas zerstört wird, jeder russische Soldat, der dort fällt, steht für einen Angriff auf die baltischen Staaten oder Polen nicht mehr zur Verfügung. Den Rest werden die Wirtschaftssanktionen erledigen.

Russland ist geschlagen - selbst wenn die vollständige Einnahme der Ukraine noch gelingen sollte. Das muss Putin jetzt nur noch einsehen.

MfG

Mr Hardware

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  • Avatar von jungspund
    • jungspund

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.08.2002

    Antwort auf Der Westen hat Russland jetzt genau da, wo es hin sollte... von Mr.Hardware.

    Mr.Hardware schrieb am 14.02.2024 12:23:

    Aus der Sicht des Westens ist Russland doch jetzt genau da, wo man es haben wollte. E

    Nein, das war "Wandel durch Handel". Wollten die Silowiki nicht.

    Das eroberte Gebiet steht in keinem Verhältnis zu den Verlusten, die Russland auf sich genommen hat.

    Naja, nachdem ein massives Desinteresse zur Abrüstungs-VERHANDLUNGSDIPLOMATIE gezeigt wurde, sieht das Ergebnis so aus.

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  • Avatar von Annando
    • Annando

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.10.2011

    Antwort auf Der Westen hat Russland jetzt genau da, wo es hin sollte... von Mr.Hardware.

    Mr.Hardware schrieb am 14.02.2024 12:23:

    Der Westen hat damit sein Ziel erreicht: Russland ist geschlagen - selbst wenn die vollständige Einnahme der Ukraine noch gelingen sollte. Das muss Putin jetzt nur noch einsehen.

    Erstaunlich kreative Darstellung. Es ist aber auch richtig: Der Westen ("Transatlantika") hat einige Ziele erreicht: Zwischen Deutschland und Russland wurde ein Keil getrieben. Neuer Absatzmarkt für LNG, Vasallisierung fortentwickelt. Übersiedlung von Industrie aus Europa in die USA. Die NATO wurde gestärkt. Russland durch Sanktionen und Kriegsausgaben geschwächt, der Rubel schwächelt. Also ich denke, der Ukrainekrieg ist bald vorbei. Allerdings spielt die Zeit aktuell Russland in die Hände, deren Verhandlungsposition könnte sich von Woche zu Woche verbessern.

    Wenn er nicht bald aufhört, ist Putin vielleicht doch kein heimlicher Transatlantiker, wie manche gerne scherzen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (14.02.2024 12:37).

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  • Avatar von WebX
    • WebX

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.08.2008

    Antwort auf Der Westen hat Russland jetzt genau da, wo es hin sollte... von Mr.Hardware.

    Mr.Hardware schrieb am 14.02.2024 12:23:

    Aus der Sicht des Westens ist Russland doch jetzt genau da, wo man es haben wollte. Es führt einen ruinösen Krieg um wenige hundert Meter vorzurücken. Russland hat gigantische Verluste an Panzern und gepanzerten Fahrzeugen in Awdijiwka hinnehmen müssen. Dazu wahrscheinlich noch zehntausende gefallene Soldaten. Das eroberte Gebiet steht in keinem Verhältnis zu den Verlusten, die Russland auf sich genommen hat.

    Der Westen hat damit sein Ziel erreicht: Jeder Panzer, der im Donbas zerstört wird, jeder russische Soldat, der dort fällt, steht für einen Angriff auf die baltischen Staaten oder Polen nicht mehr zur Verfügung. Den Rest werden die Wirtschaftssanktionen erledigen.

    Russland ist geschlagen - selbst wenn die vollständige Einnahme der Ukraine noch gelingen sollte. Das muss Putin jetzt nur noch einsehen.

    MfG

    Mr Hardware

    Du sollst Satire als solche auch kennzeichnen. ;-)

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  • Avatar von Onkel_Stoffel
    • Onkel_Stoffel

    840 Beiträge seit 30.05.2007

    Antwort auf Der Westen hat Russland jetzt genau da, wo es hin sollte... von Mr.Hardware.

    Mr.Hardware schrieb am 14.02.2024 12:23:

    Russland ist geschlagen - selbst wenn die vollständige Einnahme der Ukraine noch gelingen sollte. Das muss Putin jetzt nur noch einsehen.

    Nun, das ist mal eine Definition von einer Niederlage. Die vollständige Einnahme der Ukraine wird Putin ggf. sogar bestätigen (wenn es soweit ist).

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  • Avatar von alter Rentner
    • alter Rentner

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.10.2015

    Antwort auf Re: Der Westen hat Russland jetzt genau da, wo es hin sollte... von WebX.

    Satire ohne Hinweis erkennen ist Grundvoraussetzung für eine Diskussion. Bei jüngeren Bürgern hat unser Bildungswesen schon erfolgreich dagegen angekämpft.
    Die vielen Aktionen diverser Parteien darf man auch nicht unterschätzen.

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    Antwort auf Re: Der Westen hat Russland jetzt genau da, wo es hin sollte... von Onkel_Stoffel.

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  • Avatar von fiese Möpp
    • fiese Möpp

    151 Beiträge seit 02.08.2022

    Antwort auf Der Westen hat Russland jetzt genau da, wo es hin sollte... von Mr.Hardware.

    Geschlagen würde ich das nicht nennen, eher ausgebremst. Der Krieg ist ja noch nicht zu Ende.
    Als Regierender der ukraine würde ich mir gewaltig verarscht vorkommen: Der Westen hat zwar Munition und Ausrüstung jeglicher Art geliefert, dazu weitere Kredite, aber das war für den Westen nur Klimpergeld. Die Ukraine hat dagegen ihre jungen Männer an der Front verloren, wenn sie nicht tot sind, dann eben verstümmelt, traumatisiert oder anderweitig "fertig". Und das wird für die Ukraine die schlimmste Hypothek: die Kredite warten auf Rückzahlung, also wird man dafür z.B. Land und andere Aktiva an gierige Investoren verkaufen, die das Land dann weiter ausbeuten werden.

    Russland hat auch einiges verloren, aber den Blutzoll haben vor allem die Menschen aus den ärmeren Gegenden des Riesenlandes getragen, die jetzt im Einsatz befindlichen Soldaten und Offiziere sind kriegserfahren und werden das in die Heimat tragen. Jede Menge Militärmaterial ist geschrottet und muss ersetzt werden. Man weiß was die westlichen Waffen können und wichtiger, was sie nicht können. Russland ist wie die westlichen Geheimdienste bereits sagten 10-15 Jahre zurück geworfen worden, aber das wird ersetzt werden.

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  • Avatar von Mr.Hardware
    • Mr.Hardware

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.05.2000

    Antwort auf Re: Der Westen hat Russland jetzt genau da, wo es hin sollte... von jungspund.

    jungspund schrieb am 14.02.2024 12:30:

    Mr.Hardware schrieb am 14.02.2024 12:23:

    Aus der Sicht des Westens ist Russland doch jetzt genau da, wo man es haben wollte. E

    Nein, das war "Wandel durch Handel". Wollten die Silowiki nicht.

    Tja... Jetzt müssen sie.

    Naja, nachdem ein massives Desinteresse zur Abrüstungs-VERHANDLUNGSDIPLOMATIE gezeigt wurde, sieht das Ergebnis so aus.

    Ich meine Putin hatte irgendeine Fantasie, dass die Ukraine heim ins Reich muss.

    MfG

    Mr Hardware

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  • Avatar von Julius99
    • Julius99

    609 Beiträge seit 21.06.2017

    Auf solche Ideen kommt man leider, wenn man unseren Massenmedien folgt

    Antwort auf Der Westen hat Russland jetzt genau da, wo es hin sollte... von Mr.Hardware.

    Mr.Hardware schrieb am 14.02.2024 12:23:

    Aus der Sicht des Westens ist Russland doch jetzt genau da, wo man es haben wollte. Es führt einen ruinösen Krieg um wenige hundert Meter vorzurücken. Russland hat gigantische Verluste an Panzern und gepanzerten Fahrzeugen in Awdijiwka hinnehmen müssen. Dazu wahrscheinlich noch zehntausende gefallene Soldaten. Das eroberte Gebiet steht in keinem Verhältnis zu den Verlusten, die Russland auf sich genommen hat.

    Der Westen hat damit sein Ziel erreicht: Jeder Panzer, der im Donbas zerstört wird, jeder russische Soldat, der dort fällt, steht für einen Angriff auf die baltischen Staaten oder Polen nicht mehr zur Verfügung. Den Rest werden die Wirtschaftssanktionen erledigen.

    Russland ist geschlagen - selbst wenn die vollständige Einnahme der Ukraine noch gelingen sollte. Das muss Putin jetzt nur noch einsehen.

    MfG

    Mr Hardware

    Riesige russische Verluste ist die Legende, mit der man weiter an Adijivka festhält und die horrenden ukrainischen Verluste dort rechtfertigt. Salushnyi hat bereits vor Wochen gesagt, dass die Position wohl nicht haltbar ist. Die einzige sinnvolle Schlussfolgerung wäre gewesen, dass man sich zurückzieht und die Positionen stärkt, die weiter zurückliegen und die man besser halten könnte.

    Ein kleines Rechenbeispiel zu den aktuellen Verlusten:
    - Agreifer - Verteidiger Verluste etwa 3:1
    - Wenn der Verteidiger eingekesselt ist, reduziert sich das wahrscheinlich auf 1:1 (Feuer von drei Seiten und Nachschub wird durch Artillerie- und Drohnenfeuer halbiert)
    - Wenn der Angreifer über ein Vielfaches an Drohnen und Artillerie verfügt, geht das mindestens in Richtung 1:2
    Da ist noch nicht eingerechnet, dass Russland eine flexiblere Taktik hat und sich truppenschonend schnell zurück zieht, wenn eine Stellung nicht zu halten ist.

    Wenn die Ukraine also wieder 1000 tote Russen meldet, kann man davon ausgehen, dass sie 2000 Tote hat. Die deutschen Massenmedien schreiben hier einfach nur die Selenskyi-PR ab.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (14.02.2024 13:57).

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