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Avatar von Schnitzelmitkartoffelsalat
  • Schnitzelmitkartoffelsalat

520 Beiträge seit 22.02.2022

Die USA haben Kriegsziele bereits erreicht

Hauptziel war das Beenden von Nordstream 2, ein Spalt durch Europa samt verhasster Fronten, und natürlich die Erweiterung der militärischen NATO Infrastruktur so nahe möglich an Moskau wie möglich.

Da Russland den Nordosten der Ukraine als nicht einnehmbar ansieht, hat man sich auf Luhansk, Donbass und den Süden konzentriert. Wenn man sich die derzeitige Livemap ansieht, kann man bereits ahnen (und hoffen) dass der Frontverlauf eine neue Grenze bildet und letztendlich ein Waffenstillstand und eine Teilung des Landes in Aussicht ist. Putin wird sich innerpolitisch rechtfertigen müssen, schließlich wäre die NATO jetzt näher an Moskau als vor dem Krieg. Selenskij wird sich rechtfertigen müssen, schließlich waren alle toten Soldaten und Zivilisten umsonst, denn das derzeitige Ergebnis hätte man auch diplomatisch aushandeln können. Man kann nur hoffen dass jetzt Einsicht einkehrt und die Sturheit auch bei Selenskij verschwindet. Diesbezüglich muss man sogar auf GB und USA hoffen, dass diese Druck machen.

Also die großen Kriegsparteien haben die minimalen Kriegsziele erreicht, jetzt ist es Zeit für Diplomatie.

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    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.06.2001

    Antwort auf Die USA haben Kriegsziele bereits erreicht von Schnitzelmitkartoffelsalat .

    Jup,

    Russland und Deutschland auf Jahrzehnte geschwächt.
    Rüstungsaufträge im Billionenbereich sind unterschireben.

    Jetzt lassen sie die Ukraine fallen wie eine heise Kartoffel, wie sie es schon immer getan haben. Sollen doch die Europäer bei sich da in der EU das Chaos aufräumen.
    Die USA müssen sich nun ja um den Iran und China kümmern, da iss noch nicht genug Chaos.

    Wenn ich da an Sadam Hussein oder Bin Laden denke, beides enge verbündete der USA im Kampf gegen US Feinde. Die hat die USA nicht nur fallen lassen sondern dann noch zu Feinden erklärt...

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  • Avatar von teutolith
    • teutolith

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.03.2014

    Antwort auf Die USA haben Kriegsziele bereits erreicht von Schnitzelmitkartoffelsalat .

    Diesen Krieg hat Putin begonnen. Die USA sind nicht im Krieg. Wären sie es, dann wäre von der russischen Armee in der Ukraine nur noch ein bräunlicher Schmierfleck übrig.

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    • Fictology

    mehr als 1000 Beiträge seit 27.12.2010

    Übermacht

    Antwort auf Re: Die USA haben Kriegsziele bereits erreicht von teutolith.

    teutolith schrieb am Heute, 12:50:

    Diesen Krieg hat Putin begonnen. Die USA sind nicht im Krieg. Wären sie es, dann wäre von der russischen Armee in der Ukraine nur noch ein bräunlicher Schmierfleck übrig.

    Es würde den Russen dann ergehen wie Vietnamesen, Afghanen etc?

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (21.10.2022 14:57).

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    • Fictology

    mehr als 1000 Beiträge seit 27.12.2010

    Antwort auf Die USA haben Kriegsziele bereits erreicht von Schnitzelmitkartoffelsalat .

    Schnitzelmitkartoffelsalat schrieb am Heute, 08:11:

    Man kann nur hoffen dass jetzt Einsicht einkehrt und die Sturheit auch bei Selenskij verschwindet. Diesbezüglich muss man sogar auf GB und USA hoffen, dass diese Druck machen.

    Es dürfte reichen, seine Manuskripte entsprechend anzupassen.

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  • Avatar von badejunge
    • badejunge

    843 Beiträge seit 22.07.2022

    Antwort auf Re: Die USA haben Kriegsziele bereits erreicht von teutolith.

    teutolith schrieb am 21.10.2022 12:50:

    Diesen Krieg hat Putin begonnen. Die USA sind nicht im Krieg. Wären sie es, dann wäre von der russischen Armee in der Ukraine nur noch ein bräunlicher Schmierfleck übrig.

    Der bräunliche Schmierfleck bleibt wohl in den Kellern unter Asowstal. Leider auch ein roter von den zum Eigenschutz festgehaltenen zivilen Opfern.

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    Antwort auf Re: Die USA haben Kriegsziele bereits erreicht von teutolith.

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  • Avatar von teutolith
    • teutolith

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    Antwort auf Übermacht von Fictology.

    Ich schrob: in der Ukraine.

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  • Avatar von auf_der_hut
    • auf_der_hut

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.05.2008

    Antwort auf Gesperrter Beitrag von -.

    Und wieso hat Putin den Amerikanern diesen billigen Sieg geschenkt? Ich dachte, der große Schachspieler denkt immer drei Züge im Voraus. Ich bezweifle, dass er jemals in Erwägung gezogen hat, dass die ukrainische die russische Armee tatsächlich schlagen könnte. Deshalb fehlt für den Fall von militärischen Niederlagen auch jeglicher Plan, die Armee ist für Defensivoperationen nicht gerüstet und nicht ausgebildet. Nur die Kriegsziele wurden inzwischen anscheinend gewaltig zusammengekürzt, mittlerweile wäre man wohl froh, wenn man wenigstens die annektierten Gebiete vollständig erobern und halten könnte. Keine Rede ist mehr von "Entnazifizierung" und "Demilitarisierung", der ganzen Ukraine, vom Sturz der "Naziregierung" und von der Besetzung der Schwarzmeerküste. Es fragt sich auch, was Russland noch gegen einen NATO-Beitritt der Ukraine unternehmen könnte, außer z.B. auf die Türkei Druck auszuüben.

    Der letzte halbwegs mit dem Ukrainekrieg vergleichbare Feldzug der USA war die Invasion im Irak. Militärisch war dieser Krieg nach 6 Wochen entschieden, die US Army verlor lediglich 138 Mann. Dass es den USA danach nicht gelang das Land zu befrieden steht auf einem anderen Blatt.

    Mit dem Rückzug aus Afghanistan hatte Trump schon im Wahlkampf geworben. Das war kein militärisch erzwungener Rückzug, sondern eine politische Entscheidung, das teure und sinnlos gewordene Engagement zu beenden. Ob das klug oder dumm war ist eine andere Frage, aber verloren haben die USA dort nicht. In 20 Jahren verloren sie gerade mal 2.300 Soldaten. Trotzdem werden die USA nur in den Krieg gegen Russland ziehen wenn Putin sie dazu zwingt, z.B. durch den Einsatz von Atomwaffen.

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