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Re: NATO-Russland-Grundakte (27. Mai 1997)

Frieder schrieb am 17.03.2024 02:02:

Nato Grundakte war ein vergiftetes Bonbon, nach dem Moskau als Trostpflaster gegriffen hat, weil es damals zu schwach war etwas dagegen zu unternehmen.

Warum wurde lange nach dem "Trostpflaster" noch folgendes verlautbart?

2. April 2004: Nach dem Beitritt der baltischen Staaten zur NATO erklärt Putin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Schröder, dass sich die Beziehungen Russlands zur Nato "positiv entwickeln". Und er fuhr fort: "Hinsichtlich der Nato-Erweiterung haben wir keine Sorgen mit Blick auf die Sicherheit der Russischen Föderation."

Januar 2005: Außenminister Lawrow antwortet auf die Frage, ob Russland etwas gegen einen Beitritt von Georgien und der Ukraine zur EU und zur Nato hätte, dass dies deren Wahl sei und Russland "das Recht jedes Staates – unsere Nachbarn eingeschlossen –, sich seine Partner selbst zu wählen".

Du kannst auch die NATO-Osterweiterung als Kriegsgrund streichen, Putin selbst hat territoriale Ansprüche an die Ukraine als Kriegsgrund genannt.

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