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  • Pnyx (1)

mehr als 1000 Beiträge seit 01.07.2017

Sachzwang

Das Problem ist viel älter als die Drohnen. Auch wenn es der u.s.-Armee gelingt, ein anvisiertes Ziel zu erreichen, ist der Aufwand dafür regelmässig schwindelerregend hoch. Weges des eingebauten Korruptionsfaktors gibt es in den usa not much for the buck.

Andererseits sind Drohnen auch nicht so billig und problemos, wie hier dargestellt. Die usa wird es mit Leichtigkeit schaffen, die grossartigsten, naja, also jedenfalls die teuersten Exemplare, ausgestattet mit allen Schikanen, auf den Markt zu bringen und das Militärbudget damit weiter zu belasten. Auf die fliegenden Milliarden mit F-Nummer wird deswegen natürlich nicht verzichtet...

Erfreulich immerhin, dass vereinzelt der Gedanke auch in ein u.s.-Hirn eingedrungen ist, dass der bisherige strategische Ansatz - wir beherrschen sie alle - aberwitzig ist. Aber wahrscheinlich ist das ein gar nicht so seltenes Ereignis, wenn aber der Militärsektor einen immer grösseren Teil der Gesamtwirtschaft ausmacht, behält man eine derartige Erkenntnis mit Vorteil für sich. Man macht sich nur unbeliebt und ändert nichts.

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  • Avatar von Arutha
    • Arutha

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.04.2015

    Antwort auf Sachzwang von Pnyx (1).

    Das Problem ist viel älter als die Drohnen. Auch wenn es der u.s.-Armee gelingt, ein anvisiertes Ziel zu erreichen, ist der Aufwand dafür regelmässig schwindelerregend hoch. Weges des eingebauten Korruptionsfaktors gibt es in den usa not much for the buck.

    richtig, die Waffen sind weit teurer wie der Schaden den sie anrichten ... aber... es geht ja auch mehr um Training und Erfahrungserwerb wie um Krieg.

    Andererseits sind Drohnen auch nicht so billig und problemos, wie hier dargestellt. Die usa wird es mit Leichtigkeit schaffen, die grossartigsten, naja, also jedenfalls die teuersten Exemplare, ausgestattet mit allen Schikanen, auf den Markt zu bringen und das Militärbudget damit weiter zu belasten. Auf die fliegenden Milliarden mit F-Nummer wird deswegen natürlich nicht verzichtet...

    Es ist nicht so sehr entscheidend was Drohnen können, sondern was sie in zukünftigen Konflikten anrichten können. Und da muss nichts teuer sein...
    Das die USA die "greatest" Drohne haben werden.. geschenkt. so sind sie

    Erfreulich immerhin, dass vereinzelt der Gedanke auch in ein u.s.-Hirn eingedrungen ist, dass der bisherige strategische Ansatz - wir beherrschen sie alle - aberwitzig ist. Aber wahrscheinlich ist das ein gar nicht so seltenes Ereignis, wenn aber der Militärsektor einen immer grösseren Teil der Gesamtwirtschaft ausmacht, behält man eine derartige Erkenntnis mit Vorteil für sich. Man macht sich nur unbeliebt und ändert nichts.

    Ich glaube das hängt viel mehr mit einer Verwertung der Armee nach ende des Kalten Krieges zu tun.. man hatte so viel Jahre Geld hineininvestiert... Was hätte man tun sollen? Alles wertlos, Leute nach Hause schicken? Da kam man halt auf die Idee noch irgendwie Kapital daraus zu machen. Ein paar Ölfelder, ein bisschen mehr Einfluss..
    Hat sich trotzdem nicht gelohnt, und die Kosten nur erhöht.

    .

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  • Avatar von Pnyx (1)
    • Pnyx (1)

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.07.2017

    Antwort auf Re: Sachzwang von Arutha.

    Ich glaube das hängt viel mehr mit einer Verwertung der Armee nach ende des Kalten Krieges zu tun.

    Auch dieses Problem ist wesentlich älter. Es geht zumindest auf das Ende des Zweiten Weltkrieges zurück. Damals schon war die u.s.-Wirtschaft so weit militarisiert, dass ein nachhaltiger Abbau zu vielen gegen den Strich ging. Die daraus resultierende Gefahr war schon Eisenhower bewusst, der in seiner Abschiedsrede '61 vor dem militärisch-idustriellen Komplex warnte. Leider wars da schon zu spät.

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  • Avatar von El Ringo
    • El Ringo

    mehr als 1000 Beiträge seit 21.11.2012

    Antwort auf Re: Sachzwang von Arutha.

    Ich glaube das hängt viel mehr mit einer Verwertung der Armee nach ende des Kalten Krieges zu tun.. man hatte so viel Jahre Geld hineininvestiert... Was hätte man tun sollen? Alles wertlos, Leute nach Hause schicken? Da kam man halt auf die Idee noch irgendwie Kapital daraus zu machen. Ein paar Ölfelder, ein bisschen mehr Einfluss..
    Hat sich trotzdem nicht gelohnt, und die Kosten nur erhöht.

    Yep. Insbesondere der Kollege Putin ist da ein gutes Beispiel für diese Resteverwertung.

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  • Avatar von El Ringo
    • El Ringo

    mehr als 1000 Beiträge seit 21.11.2012

    Antwort auf Re: Sachzwang von Pnyx (1).

    Auch richtig. Und dann gibt es da ja noch dieses Corona. Auch so ein schönes Beispiel für die gelungene Schaffung neuer ungeahnter Absatzmärkte über die Furcht der Menschen vor einer neuen Bedrohung.

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  • Avatar von Mircutux
    • Mircutux

    mehr als 1000 Beiträge seit 23.06.2015

    Antwort auf Sachzwang von Pnyx (1).

    Hat sich trotzdem nicht gelohnt, und die Kosten nur erhöht.

    Die Kosten spielen keine Rolle.
    Die Rechnung wird ja nicht von denen bezahlt die an der Rüstung verdienen.

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