Nicht eine woke Oberschicht entscheidet was gut ist fürs Volk sondern die Mehrheit. Und was dabei rauskommt ist von allen zu akzeptieren auch wenn es dem einen oder andern nicht gefällt.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (10.07.2022 12:48).
Nicht eine woke Oberschicht entscheidet was gut ist fürs Volk sondern die Mehrheit. Und was dabei rauskommt ist von allen zu akzeptieren auch wenn es dem einen oder andern nicht gefällt.
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Antwort auf Kleiner Tip, so etwas nennt sich lebendige Demokratie von Emo555.
Nicht eine woke Oberschicht entscheidet was gut ist fürs Volk sondern die Mehrheit.
Und wovon träumst du nachts? Deine Entscheidung ist auf ein Kreuzchen alle 4 Jahre beschränkt.
Antwort auf Re: Kleiner Tip, so etwas nennt sich lebendige Demokratie von Jian.
Jian schrieb am 10.07.2022 13:21:
Nicht eine woke Oberschicht entscheidet was gut ist fürs Volk sondern die Mehrheit.
Und wovon träumst du nachts? Deine Entscheidung ist auf ein Kreuzchen alle 4 Jahre beschränkt.
Es geht um die Vereinigten Staaten und dort werden Richter am obersten Gericht in der Regel auf Lebenszeit gewählt. Die Mehrheit der US-Amerikaner findet das System in Ordnung also ist es von allen zu akzeptieren wenn Waffengesetze, Frauenrechte, Klimaschutz usw. dementsprechend auch so beschlossen werden.
Antwort auf Kleiner Tip, so etwas nennt sich lebendige Demokratie von Emo555.
Emo555 schrieb am 10.07.2022 12:46:
Nicht eine woke Oberschicht entscheidet was gut ist fürs Volk sondern die Mehrheit.
Es ist in beiden Fällen aber genau die woke respektive reaktionäre Oberschicht, die entscheidet was gut fürs Volk ist: Die Entscheidung hängt davon ab, wie das Gremium "Supreme Court" grad zusammengesetzt ist, was wiederum einzig davon abhängt, wann jemand zurücktritt oder stirbt.
Eine andere Zusammensetzung des Supreme Courts hätte zb die Folge gehabt, dass Al Gore statt Bush Präsident geworden ist. Mit Demokratie hat dies nicht viel zu tun.
Antwort auf Re: Kleiner Tip, so etwas nennt sich lebendige Demokratie von holyprime.
holyprime schrieb am 10.07.2022 15:43:
Emo555 schrieb am 10.07.2022 12:46:
Nicht eine woke Oberschicht entscheidet was gut ist fürs Volk sondern die Mehrheit.
Es ist in beiden Fällen aber genau die woke respektive reaktionäre Oberschicht, die entscheidet was gut fürs Volk ist: Die Entscheidung hängt davon ab, wie das Gremium "Supreme Court" grad zusammengesetzt ist, was wiederum einzig davon abhängt, wann jemand zurücktritt oder stirbt.
Eine andere Zusammensetzung des Supreme Courts hätte zb die Folge gehabt, dass Al Gore statt Bush Präsident geworden ist. Mit Demokratie hat dies nicht viel zu tun.
Ja, es gibt die einen, die Recht sprechen und geltendes Recht anwenden, wie hier geschehen und es gibt die Links-Woke-Richterschaft, die nach Ideologie urteilt (oder auch nicht), wie es bei uns immer mehr der Fall ist.
Eine Susanne Baer z.B. tourt durch die USA und erzählt Harvard-Studenten, dass es als Richtering ganz toll ist, weil sie interessiert das Gesetz nicht, sie macht nur was sie will.
Antwort auf Re: Kleiner Tip, so etwas nennt sich lebendige Demokratie von Krötenschubser.
Krötenschubser schrieb am 10.07.2022 16:17:
Ja, es gibt die einen, die Recht sprechen und geltendes Recht anwenden, wie hier geschehen und es gibt die Links-Woke-Richterschaft, die nach Ideologie urteilt (oder auch nicht), wie es bei uns immer mehr der Fall ist.
Wenn die Zusammensetzung dieses Gremiums zu einem Urteil führt, dem ich zustimme, haben sie Recht gesprochen. Falls die Zusammensetzung dieses Gremiums zu einem Urteil führt, welches ich ablehne, war es "links"-woke oder religiös-fundamentalistische Ideologie.
Genau darum sollte man Legislative und Exekutive trennen, weil es sonst dazu führt dass das oberste Gericht immer politisch instrumentalisiert wird (wer die Richter bestimmt, bestimmt die politische Ausrichtung).
Antwort auf Re: Kleiner Tip, so etwas nennt sich lebendige Demokratie von Krötenschubser.
Krötenschubser schrieb am 10.07.2022 16:17:
holyprime schrieb am 10.07.2022 15:43:
Emo555 schrieb am 10.07.2022 12:46:
Nicht eine woke Oberschicht entscheidet was gut ist fürs Volk sondern die Mehrheit.
Es ist in beiden Fällen aber genau die woke respektive reaktionäre Oberschicht, die entscheidet was gut fürs Volk ist: Die Entscheidung hängt davon ab, wie das Gremium "Supreme Court" grad zusammengesetzt ist, was wiederum einzig davon abhängt, wann jemand zurücktritt oder stirbt.
Eine andere Zusammensetzung des Supreme Courts hätte zb die Folge gehabt, dass Al Gore statt Bush Präsident geworden ist. Mit Demokratie hat dies nicht viel zu tun.
Ja, es gibt die einen, die Recht sprechen und geltendes Recht anwenden, wie hier geschehen und es gibt die Links-Woke-Richterschaft, die nach Ideologie urteilt (oder auch nicht), wie es bei uns immer mehr der Fall ist.
Eine Susanne Baer z.B. tourt durch die USA und erzählt Harvard-Studenten, dass es als Richtering ganz toll ist, weil sie interessiert das Gesetz nicht, sie macht nur was sie will.
Geltendes Recht anwenden? Das geltende Recht war 50 Jahre lang Roe, das jetzt gekippt und für Unrecht erklärt wurde. Und das hat im US-System ein größeres Gewicht als im Deutschen weil Präzedenzfälle dort eine viel wichtigere Rolle spielen: ein einmal getroffene Entscheidung darf nur aus sehr guten Grund revidiert werden. Von 25,544 Urteilen hat das Gericht gerade mal 145 seine eigenen Entscheidungen revidiert. Und das waren meistens sehr alte Fälle, wie der berühmte Brown vs. the Board Education der 1957 eine Entscheidung zur Rassentrennung von 1896 revidierte.
Der Supreme Court kratzt mit seiner augenblicklichen Rollbackwelle gerade ordentlich an seiner eigenen Legitimität.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (10.07.2022 21:17).
Antwort auf Re: Kleiner Tip, so etwas nennt sich lebendige Demokratie von holyprime.
holyprime schrieb am 10.07.2022 18:21:
Krötenschubser schrieb am 10.07.2022 16:17:
Ja, es gibt die einen, die Recht sprechen und geltendes Recht anwenden, wie hier geschehen und es gibt die Links-Woke-Richterschaft, die nach Ideologie urteilt (oder auch nicht), wie es bei uns immer mehr der Fall ist.
Wenn die Zusammensetzung dieses Gremiums zu einem Urteil führt, dem ich zustimme, haben sie Recht gesprochen. Falls die Zusammensetzung dieses Gremiums zu einem Urteil führt, welches ich ablehne, war es "links"-woke oder religiös-fundamentalistische Ideologie.
Genau darum sollte man Legislative und Exekutive trennen, weil es sonst dazu führt dass das oberste Gericht immer politisch instrumentalisiert wird (wer die Richter bestimmt, bestimmt die politische Ausrichtung).
Jain - natürlich hast du reicht, aber der Fehler liegt schon darin, dass die sich, zumindest die ganz oben aka Verfassungsrichter, sich an nichts mehr halten müssen. Die nehmen auch diverse Klagen einfach nicht an.
Aber wenn dann eine Pseudoklage, im eigenen Dunstkreis, erstellt wird, dann sprechen sie Recht - im Grunde eine undemokratische und verdeckte Gesetzgebung.
Antwort auf Kleiner Tip, so etwas nennt sich lebendige Demokratie von Emo555.
Au weia.
Offensichtlich widersprüchlicher gehts wohl kaum.
Antwort auf Kleiner Tip, so etwas nennt sich lebendige Demokratie von Emo555.
wurden die Richter gewählt? Hat das Volk über das Ergebnis abgestimmt?! Wo war das denn jetzt demokratisch!?