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  • ScharfGeschnitten

mehr als 1000 Beiträge seit 05.01.2023

Vorwahlen sind vorbei

"...Sollte Harris die Vorwahlen für sich entscheiden und im November gegen Trump antreten.."

Ähm nee! Die Vorwahlen sind vorbei! Es gibt noch einen Nominierungsparteitag vom 19ten bis 22ten August und da wird da wird dann entschieden, wer Präsidentschaftskandidatin der Demokraten wird.

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    • Wolfgang1949

    590 Beiträge seit 15.07.2023

    Antwort auf Vorwahlen sind vorbei von ScharfGeschnitten.

    Das amerikanische Wahlsystem ist ein Witz.
    Die Delegierten beim Nominierungsparteitag sind bei den Vorwahlen vom Wähler legitimiert worden um Biden zu wählen und nicht irgend Jemanden.
    Jetzt wird der Wählerwille völlig ignoriert.
    Tolle Demokratie.

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    • notenom

    785 Beiträge seit 10.12.2023

    Antwort auf Re: Vorwahlen sind vorbei von Wolfgang1949.

    Wolfgang1949 schrieb am 22.07.2024 14:30:

    Das amerikanische Wahlsystem ist ein Witz.
    Die Delegierten beim Nominierungsparteitag sind bei den Vorwahlen vom Wähler legitimiert worden um Biden zu wählen und nicht irgend Jemanden.
    Jetzt wird der Wählerwille völlig ignoriert.
    Tolle Demokratie.

    Nein, wird er nicht. Vorwahlen mit amtierenden Präsidenten sind ohnehin nur Schaulaufen. (Wer trat denn gegen Biden an?) Außerdem wusste der Wähler, der Biden wählt, dass er damit fast automatisch Präsidentin Harris bekommen würde, weil wohl niemand ernsthaft annimmt, Biden würde weitere 4 Jahre durchhalten.

    Für neuerliche Vorwahlen ist es jetzt einfach zu spät. Persönlich hätte mir Gretchen Whitmer, die Gouverneurin von Michigan, gut gefallen.

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    • ScharfGeschnitten

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.01.2023

    Antiquiertes Wahlsystem

    Antwort auf Re: Vorwahlen sind vorbei von Wolfgang1949.

    Ich bin eben gedanklich auch beim antiquierten amerikanischen Wahlsystem hängen geblieben. Im Grunde verschärft es die Probleme in diesem Kulturkampf und bietet offene Flanken z.B. juristischer Art, die durchaus einmal in einer Staatskrise enden können. Am Ende entscheiden halt wieder wenige tausend oder weniger hundert Stimmen in einem Süd- oder Midwest- Staat, wer als auf Zeit gewählter Diktator ein Land mit 330 Mio. Einwohner regiert.

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    • Wolfgang1949

    590 Beiträge seit 15.07.2023

    Antwort auf Re: Vorwahlen sind vorbei von notenom.

    Dass ein Präsidentschaftskandidat aus rein taktischen Gründen zurück tritt, hat mit Demokratie jedenfalls auch nichts zu tun.
    Das erinnert mich an die Parlamentswahlen in Frankreich, wo ebenfalls Kandidaten aus taktischen Gründen beim 2. Wahlgang nicht mehr angetreten sind. Legal, aber nicht legitim.
    Bei den Vorwahlen gab es im Übrigen tatsächlich noch 2 Bewerber.

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  • Avatar von 16to
    • 16to

    327 Beiträge seit 01.02.2008

    Antwort auf Re: Vorwahlen sind vorbei von Wolfgang1949.

    Wolfgang1949 schrieb am 22.07.2024 14:57:

    Dass ein Präsidentschaftskandidat aus rein taktischen Gründen zurück tritt, hat mit Demokratie jedenfalls auch nichts zu tun.
    Das erinnert mich an die Parlamentswahlen in Frankreich, wo ebenfalls Kandidaten aus taktischen Gründen beim 2. Wahlgang nicht mehr angetreten sind. Legal, aber nicht legitim.
    Bei den Vorwahlen gab es im Übrigen tatsächlich noch 2 Bewerber.

    Wenn du das nicht legitim findest, erkläre doch mal, wie es richtig ginge.
    Den Kandidaten verbieten, ihre Bewerbung zurückzuziehen?
    Was sollte denn passieren, wenn ein Bewerber stirbt?

    Bei einer Kampfkandidatur ist es völlig normal, dass der drittplatzierte ausscheidet oder sich zurückzieht, sonst wäre der zweite Wahlgang doch sinnlos.

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    • Wolfgang1949

    590 Beiträge seit 15.07.2023

    Antwort auf Re: Vorwahlen sind vorbei von 16to.

    Alles eine Frage der Gestaltung der Regeln.
    Wenn ein Kandidat stirbt oder für unmündig erklärt wird, da brauchen wir nicht drüber zu reden.
    Andernfalls müsste er eigentlich erst von seinen Wählern legitimiert werden , dass er zurück treten darf. Da das nicht praktikabel ist, wer A sagt muss auch B sagen.
    Bei Kampfabstimmungen drei Kämpfer zuzulassen ist von Haus aus verrückt.
    Am Besten wie beim Boxen. Wer KO geht ist draußen.
    Für die Wahl von Volksvertretern ist die Prozentuale Version ohnehin am gerechtesten. Da fallen am wenigsten Stimmen unter den Tisch.
    Wie bei uns, mit 5% Hürde.

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  • Avatar von Wile E. Coyotee
    • Wile E. Coyotee

    mehr als 1000 Beiträge seit 04.12.2000

    Democrat Spezialfall: Superdelegate

    Antwort auf Re: Vorwahlen sind vorbei von Wolfgang1949.

    Die Superdelegates können bei einer "contested cenvention" wählen, wen sie wollen.

    allowing them to vote only in a contested convention.

    Wenn es nur Biden gäbe, hätten Sie in nominieren müssen. Eine Alternative wäre nicht zulässig gewesen, selbst wenn es sie gegeben hätte.

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