Der US-Dollar setzt sich selbst so extrem unter Druck. Die USA nutzen die westliche Geldströme als Waffe. Kein Wunder, dass dann auch deren Währung erodiert.
Durch diese Politik hat man u.a. auch Saudi-Arabien in die Arme der Brics getrieben. Diese haben den alten Petrodollar-Vertrag jetzt auslaufen lassen.
Weltweit wird es auch sehr kritsich gesehen, dass die USA ihre Staatsverschuldung und ihre AUsgaben nciht im Griff haben und der US-Dollar konstant (wie im Artikel auch aufgeführt) an Wert verliert.
Aber man muss auch klar sagen, dass der Dollar langsam erodiert. Es geht nicht von heute auf morgen.
Selbstverständlich sorgt das dafür, dass die Brics eine neue Leitwährung etablieren können. Noch hat man sich nicht geeinigt, das Thema ist komplex und mehrere unterschiedlich starke Staaten mischen da mit. Weder will Russland untergebuttert werden, weil es wenig Realwirtschaft hat, noch will China untergebuttert werden, weil es zu wenig Rohstoffe hat. Indien will China nicht zu sehr stärken und die kleineren Mitgliedsstaaten haben ja auch noch Interessen.
Ich weiß nur nicht, wie ein Donald Trump zu dem Thema steht. Die Reindustralisierung bekommt er zweifellos hin, aber die Verschuldung wohl kaum. Das schafft der Mann noch nicht einmal in seinen Privatleben, wie soll er das dann bei einem Staat schaffen.
Die Probleme sind Hausgemacht.
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Antwort auf Die Probleme sind Hausgemacht. von Dampflokomotive.
Ich bin mal auf Wikipedia gestoßen. Für mich liest sich das, als wenn vor allem Steuersenkungen bestimmter US-Präsidenten und Kriege die Verschuldung wachsen ließen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsverschuldung_der_Vereinigten_StaatenVielleicht mal doch Steuern erhöhen (für Konzerne, haha) und weniger in Kriege investieren?
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Reindustriealsierung und Verschuldung
Antwort auf Die Probleme sind Hausgemacht. von Dampflokomotive.
"...Die Reindustralisierung bekommt er zweifellos hin, aber die Verschuldung wohl kaum..."
Umgekehrt wird eher ein Schuh draus.
Nach dem 2ten Weltkrieg und nach dem Vietnamkrieg waren die USA ebenfalls hoch verschuldet, aus diesen aber recht schnell herausgewachsen. Was sich wie ein roter Faden seit dem 2ten Weltkrieg durchzieht ist, dass die USA relativ bzw. prozentual an Industrieproduktion verlieren. Unmittelbar nach dem 2ten Weltkrieg waren es mehr als 50%, 2021 dann noch 17,5% der weltweiten Industrieproduktion. -
Antwort auf Re: Die Probleme sind Hausgemacht. von Natr0ll.
Vielleicht mal doch Steuern erhöhen (für Konzerne, haha) und weniger in Kriege investieren?
Möglicherweise kann man für solche kommunistischen Ansichten in USA in Haft kommen - oder aber man wird Opfer von "rough justice". In einem Land mit zwei rechtsradikalen Parteien - sind solche Forderungen natürlicherweise undenkbar.
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Antwort auf Reindustriealsierung und Verschuldung von ScharfGeschnitten.
ScharfGeschnitten schrieb am 04.07.2024 15:23:
Nach dem 2ten Weltkrieg und nach dem Vietnamkrieg waren die USA ebenfalls hoch verschuldet, aus diesen aber recht schnell herausgewachsen.
Gerade der Vietnamkrieg (und das Apolloprogramm) und seine immensen Kosten haben ja dafür gesorgt, daß die Bindung an die Goldreserven aufgegeben wurde - weil einfach niemand mehr der USA geglaubt hat, daß die vielen frisch gedruckten Dollars überhaupt noch im Ansatz gedeckt waren. "Verschuldet" waren die USA gar nicht, wozu auch, man konnte einfach mehr Geld drucken (resp. die FED das machen lassen).
Und danach hat sich eigentlich nicht viel geändert, denn der Dollar ist weiterhin nicht gedeckt - aber als Zahlungsmittel so notwendig (gemacht worden), daß das keine Rolle gespielt hat.