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Die NATO hat keine Armee

Da marschiert keine NATO-Armee ein, sondern die Türkei, die zusätzlich noch in der NATO ist, genau wie in zig anderen Organisationen. Und sicherlich nicht mit der Zustimmung der anderen NATO-Staaten und auch nicht für die Ziele der NATO und sonderlich NATO-treu hat sich die Türkei auch nie gegeben. Genauso gut könnte man sagen, da würde eine UN-Armee einmarschieren.

Also, ich würde der NATO schon das ein oder andere zutrauen, aber mir geht es hier um journalistische Genauigkeit. Wenn schon am Anfang des Artikels so faktenfrei geschrieben wird, kann man sich den Rest auch gleich schenken.

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  • Avatar von alterpinguin
    • alterpinguin

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.12.2002

    ist klar! -?- z.B. die NATO-Herbstmanöver werden am Computer gespielt...

    Antwort auf Die NATO hat keine Armee von Splash42.

    Splash42 schrieb am 20.04.2022 12:49:
    Re: Die NATO hat keine Armee

    Da marschiert keine NATO-Armee ein, sondern die Türkei, die zusätzlich noch in der NATO ist, genau wie in zig anderen Organisationen. Und sicherlich nicht mit der Zustimmung der anderen NATO-Staaten und auch nicht für die Ziele der NATO und sonderlich NATO-treu hat sich die Türkei auch nie gegeben. Genauso gut könnte man sagen, da würde eine UN-Armee einmarschieren.

    Also, ich würde der NATO schon das ein oder andere zutrauen, aber mir geht es hier um journalistische Genauigkeit. Wenn schon am Anfang des Artikels so faktenfrei geschrieben wird, kann man sich den Rest auch gleich schenken.

    ist klar! -?- z.B. die NATO-Herbstmanöver werden am Computer gespielt...
    ... und als so ein typischer Computer-Krieger, da kennst Du Dich ja aus?
    Wie lautet die Order?
    -!-
    FUD ....

    edit: typo

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.04.2022 13:09).

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  • Avatar von Splash42
    • Splash42

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.10.2004

    Antwort auf ist klar! -?- z.B. die NATO-Herbstmanöver werden am Computer gespielt... von alterpinguin.

    alterpinguin schrieb am 20.04.2022 13:08:

    Splash42 schrieb am 20.04.2022 12:49:
    Re: Die NATO hat keine Armee

    Da marschiert keine NATO-Armee ein, sondern die Türkei, die zusätzlich noch in der NATO ist, genau wie in zig anderen Organisationen. Und sicherlich nicht mit der Zustimmung der anderen NATO-Staaten und auch nicht für die Ziele der NATO und sonderlich NATO-treu hat sich die Türkei auch nie gegeben. Genauso gut könnte man sagen, da würde eine UN-Armee einmarschieren.

    Also, ich würde der NATO schon das ein oder andere zutrauen, aber mir geht es hier um journalistische Genauigkeit. Wenn schon am Anfang des Artikels so faktenfrei geschrieben wird, kann man sich den Rest auch gleich schenken.

    ist klar! -?- z.B. die NATO-Herbstmanöver werden am Computer gespielt...
    ... und als so ein typischer Computer-Krieger, da kennst Du Dich ja aus?
    Wie lautet die Order?
    -!-
    FUD ....

    edit: typo

    Ändert nichts daran, dass es keine NATO-Armee gibt, sondern dass die Staaten, die sich in der NATO versammelt haben, gemeinsame ein Manöver veranstaltet haben. Du merkst den Unterschied?

    Mir geht es nicht um NATO gut/böse, sondern schlicht um falsche Formulierungen bzw. ziemlich sicher bewusst unscharfe und tendenziöse Aussagen, die journalistisch einfach Mist sind.

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  • Avatar von Tsu Tang
    • Tsu Tang

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.04.2006

    Antwort auf Die NATO hat keine Armee von Splash42.

    Hi,

    irrelevant. Die Türkei marschiert ein und legt alles in ihrem Weg in Trümmer. Und das ohne echte Grundlage. Und selbst die dünne Grundlage beruht auf der Tatsache, dass die Türkei mit ihrer Unterstützung der "gemäßigten Rebellen" die Situation mit verschuldet hat.

    Bye

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  • Avatar von Menarfin
    • Menarfin

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.09.2002

    Antwort auf Die NATO hat keine Armee von Splash42.

    Im Artikel steht auch nicht dass die Armee der NATO dort einfaellt. Aus dem Zusammenhang ist klar ersichtlich dass damit die Armee des NATO-Mitglieds Tuerkei gemeint ist. Vor- und Nachher wurde naemlich immer von den Tuerken geschrieben, nicht von den Bulgaren, den Englaendern, den Norwegern oder den Italienern. Eigentlich sollte jedem klar sein dass sich das so bezieht. Aber Sprache ist halt nicht jedermanns Sache, selbst wenns vielleicht die Muttersprache ist.

    MfG
    Menarfin

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  • Avatar von w-j-s
    • w-j-s

    mehr als 1000 Beiträge seit 24.11.2005

    Irrtum

    Antwort auf Re: Die NATO hat keine Armee von Menarfin.

    Eine NATO-Armee ist eine Armee, die unter NATO-Kommando steht und damit auch im Auftrag der NATO agiert.

    Die türkische Armee in Syrien steht weder unter NATO-Oberbefehl noch agiert sie auf Grundlage eines Beschlusses der NATO.

    Folglich handelt es sich zwar um die Armee eines NATO-Landes aber um keine NATO-Armee.
    Der Begriff "NATO-Armee" suggeriert, dass die Türkei im Auftrag der NATO agiert, was zum Inhalt des Textes dann nicht passt, wo dargelegt wird, dass die Türkei in Syrien auf eigene Rechnung handelt.

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  • Avatar von Menarfin
    • Menarfin

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.09.2002

    Antwort auf Irrtum von w-j-s.

    Auch wenn eine Armee nicht unter Kommando der NATO an sich steht hat eine Armee eines NATO-Mitgliedstaates genug Potential um die NATO in irgendwelches Unheil zu ziehen. Hier war es jedenfalls ganz offensichtlich so gemeint dass es eine Armee eines NATO-Landes ist.

    MfG
    Menarfin

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  • Avatar von w-j-s
    • w-j-s

    mehr als 1000 Beiträge seit 24.11.2005

    Antwort auf Re: Irrtum von Menarfin.

    Tja, der Eindruck, der durch die Wortwahl entstand, war zumindest irreführend.

    Nun hat die NATO zwar ihr Operationsgebiet auf den ganzen Globus ausgedehnt, doch ist Syrien nicht Bündnisgebiet. Wenn also die Türkei in Syrien eines auf die Mütze bekäme, so erwächst daraus, sollte nicht türkisches Gebiet selbst von Angriffen betroffen sein, keine wie auch immer geartete Beistandspflicht der NATO-Partner.

    Das gilt ja auch für andere Fälle wie Frankreich in Mali.

    Vor 40 Jahren (ich weiß, andere Zeiten) löste die argentinische Eroberung der Falklandinseln und Südgeorgiens ja auch nicht den NATO-Bündnisfall aus.

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  • Avatar von Menarfin
    • Menarfin

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.09.2002

    Antwort auf Re: Irrtum von w-j-s.

    Es wird jetzt Offtopic, aber ich will da trotzdem noch was dazu sagen da es jetzt dann um den Buendnisfall geht.

    Syrien ist kein Buendnisgebiet, das ist korrekt. Aber selbst wenn aus dem Angriff auf Syrien ein Angriff von dort aus auf tuerkisches Gebiet resultiert hat das normalerweise keinen Buendnisfall zur Konsequenz. Dumm machen und dann die grossen Brueder holen wenn es auf die Schnauze gibt funktioniert nichtmal bei der NATO.

    Mali und Falkland sind komplett andere Geschichten, die befinden sich beide weitab jeden Buendnisgebiets, da beide suedlich des noerdlichen Wendekreises liegen. Deswegen koennen bzw konnten dort auch die Truppen kein Unheil ueber die NATO als ganzes bringen.

    Heute, und da kommen wir zu dem eigentlichen Post, heute waere ich mir in der Tuerkei nicht mehr so ganz sicher ob die NATO nicht wahnsinnig genug ist sozusagen in Syrien eine zweite Front zur Ukraine zu eroeffnen, diesmal mit echten NATO-Truppen (auch im von dir verstandenen Sinn) und nicht nur mit wie auch immer gearteten Hilfslieferungen.

    Man war ja auch in der Vergangenheit schon einmal so verrueckt gegen sovietische Truppen auszuruecken. Gut, schlussendlich glaenzten die Soviets durch Abwesenheit, aber das wusste man halt erst hinterher. Das war allerdings auch suedlich des Wendekreises. Dummerweise mit einem durchgeknallten Irren an der Spitze. Womit dann der Wendekreis zu heute wieder geschlossen wird.

    MfG
    Menarfin

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (21.04.2022 22:25).

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  • Avatar von w-j-s
    • w-j-s

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    Antwort auf Re: Irrtum von Menarfin.

    Nach dem Fiasko in Arabien (Irak, Libyen), Afghanistan und nun auch Mali sollte sich vielleicht herumgesprochen haben, dass man die Kriege dort besser den Einheimischen überlässt...

    Was die Ukraine angeht: wir lassen uns da praktisch, siehe Star Trek Insurrection, in eine Familienfehde hineinziehen.

    Der von Putins Zirkel kommunizierte Ukrainerhass ist rhetorisch nicht viel anders als der Russenhass des ukrainischen Botschafters in Deutschland. Letzterer gab kürzlich der NZZ (oder war es FAZ) ein verstörendes Interview, wo er jeden Russen, unabhängig von der Haltung zur russischen Aggression, als seinen Feind bezeichnete.

    Was täte dieser Mann bei vertauschten Rollen?

    Mich ließ diese Haltung frösteln.

    Es ist mir zwar völlig klar, dass man den Handel mit Russland sukzessive auf ein Minimum drosseln muss - aber nach diesem Interview war mir die Ukraine auch nicht sonderlich sympathischer geworden.

    Wir haben es auf beiden Seiten mit Leuten zu tun, die keinen Kompromiss wollen.

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