Die stellt sich die Frage, wie aussagekräftig Umfragen zu politischen Themen in den USA überhaupt sein können. Ein Beispiel: Im Artikel wird davon geredet, dass 52% der Befragten glauben, Trump habe Straftaten begangen, die ihn für das Amt unfähig machen. Das heißt aber doch, dass 48% das nicht glauben (oder keine Meinung haben). Trump hat aber nur 46% der Stimmen bei den letzten Wahlen bekommen.
Wieder einmal macht das absurde Wahlsystem der USA gerade bei knappen Ergebnissen den Unterschied zwischen Mehrheitsmeinung und Wahlausgang deutlich.
Auch bin ich mir sicher, dass die Mehrheit der republikanischen Wähler Partei vor Kandidat stellen werden und eher den kriminellen Trump wählen werden als einen Demokraten.
Für letztere ist es allerdings auch nicht besser: jede Bewegung nach links würde sie stimmen kosten, also wird man sich wieder auf einen „gemäßigten“ Kandidaten wie Joe Biden entscheiden — und damit am linken Rand an Glaubwürdigkeit verlieren. Früher oder später wird die „Linke“ sich ähnlich spalten wie bei uns und damit den faschistoiden Ambitionen der religiösen Rechten mehr Platz einräumen.
Die einzige Hoffnung ist, dass die extreme Rechte sich von den RINOs absetzen will und eine eigene Partei aufmacht. Dann wird sich zeigen, wie es tatsächlich um die USA steht.