Wieso wird also immer dieses irreführende Argument gebracht? Und Ströme trocknen, wenn, auch nicht wegen "Erderhitzung" aus, sondern, weil die Quellen auch irgendwann versiegen können. Natur eben.
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Re: Waldbrände sind fast immer auf Brandstiftung oder Fahrlässigkeit zurückzufüh
Antwort auf Waldbrände sind fast immer auf Brandstiftung oder Fahrlässigkeit zurückzuführen von GN016.
für die Entzündung mag das stimmen, die ist meist menschengemacht, ganz selten ist es mal ein Blitzschlag, aber die extreme beinahe unktontrollierbare Ausbreitung ist eine neue Qualität und vermutlich der anhaltenden Trockenheit geschuldet. . Waldbrände im Mittelmeerbereich gab es schon immer, aber in diesen Ausmaß ist es neu. Kann natürlich auch sein dass es der Tatsache geschuldet ist, dass man soviele Kräfte abgebaut hat, gerade Griechenland und Italien, aber vermutlich auch Spanien haben die letzten Jahre wahrscheinlich bei der öffentlichen Hand Personal gespart wurde wos nur geht. Das wäre natürlich dann pikant, wenn dafür im Gegenzug auch mal ein paar Millionärsvillen brennen, weils eben keiner mehr in Griff kriegt. Vielleicht besinnt man sich ja, dass man dort vielleicht doch nicht so drastisch das Personal einschränken sollte. Ich kenne das aus Südfrankreich und Korsika, da kriegt man Waldbrände meist innerhalb 1-3 Tage in Griff ,die haben nicht so krass Personal abgebaut und eine relativ kompetente Berufsfeuerwehr
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (25.07.2023 18:14).
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Antwort auf Re: Waldbrände sind fast immer auf Brandstiftung oder Fahrlässigkeit zurückzufüh von minsantropwitsch.
minsantropwitsch schrieb am 25.07.2023 18:07:
für die Entzündung mag das stimmen, die ist meist menschengemacht, ganz selten ist es mal ein Blitzschlag, aber die extreme beinahe unktontrollierbare Ausbreitung ist eine neue Qualität und vermutlich der anhaltenden Trockenheit geschuldet. . Waldbrände im Mittelmeerbereich gab es schon immer, aber in diesen Ausmaß ist es neu. Kann natürlich auch sein dass es der Tatsache geschuldet ist, dass man soviele Kräfte abgebaut hat, gerade Griechenland und Italien, aber vermutlich auch Spanien haben die letzten Jahre wahrscheinlich bei der öffentlichen Hand Personal gespart wurde wos nur geht. Das wäre natürlich dann pikant, wenn dafür im Gegenzug auch mal ein paar Millionärsvillen brennen, weils eben keiner mehr in Griff kriegt. Vielleicht besinnt man sich ja, dass man dort vielleicht doch nicht so drastisch das Personal einschränken sollte. Ich kenne das aus Südfrankreich und Korsika, da kriegt man Waldbrände meist innerhalb 1-3 Tage in Griff ,die haben nicht so krass Personal abgebaut und eine relativ kompetente Berufsfeuerwehr
Vielleicht in dicht besiedelten Gebieten, doch nicht in Gegenden wie Kanada oder in den Weiten Russlands, wo in unerschlossenen Gebieten hunderte Brände ausbrechen.
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Versiegende Quellen und Waldbrände
Antwort auf Waldbrände sind fast immer auf Brandstiftung oder Fahrlässigkeit zurückzuführen von GN016.
GN016 schrieb am 25.07.2023 13:53:
Wieso wird also immer dieses irreführende Argument gebracht? Und Ströme trocknen, wenn, auch nicht wegen "Erderhitzung" aus, sondern, weil die Quellen auch irgendwann versiegen können. Natur eben.
Genau wann versiegen Wasserquellen?
Wenn die Zuführung von Wasser nicht mehr geschieht. In einer Quelle tritt üblicherweise das Wasser wieder an Tageslicht, das in einem mehr oder weniger großen Gebiet vorher versickert sein muß, durch Erd- und Gesteinsschichten, bis eine Wasserundurchlässige Schicht es zu einer Quelle kanalisiert.
Kein Regen, kein Quellfluß!
Wenn der Rhein endgültig trocken fällt - und das werden wir aufgrund der Gletscherschmelze erleben -, geht eine Kulturlandschaft nicht nur in Deutschland vor die Hunde.Dieses lese ich öfter: "Waldbrände sind fast immer auf Brandstiftung ..."
Hast Du schon einmal versucht, ein nasses oder frisch geschlagenes Holz anzuzünden?
Du weißt: es funktioniert besser, mit durchgetrockneten Holz.
Das ist meine Reaktion auf Deine Aussage: der Grund für Waldbrände ist Trockenheit, vom Zweig hinunter bis in das mehr oder weniger tiefe Wurzelwerk und auch im Totholz am Boden, das eigentlich Wasserspeicher sein soll für trockene Tage und Dünger in den regenreichen Tagen.Ich muß nur aus meinem Fenster schauen: auf dem Kamm des Gebirges vor meinem Wohnort ist kaum noch ein Baum lebendig und auch in den tieferen Lagen gibt es hekta-weise tote Bäume oder Flächen, die nur mit Unkräutern und kleinem Buschwerk bewachsen sind. Gut, daß diese toten Bäume noch stehen. Sie können ein wenn auch dürftiger Schatten sein für Baum-Sämlinge, wenn sie denn wachsen.
Die Ursache für all dieses ist Wetter, richtig besch_ssenes Wetter, das von Jahr zu Jahr besch_ssener wird. Hoffnung auf Veränderung ist nicht in Sicht.
Ich bin mir sicher: die Klimakatastrophe ist nicht mehr abwendbar. Es kann nur noch darum gehen, Ausmaß und Schaden zu begrenzen.Das Posting wurde vom Benutzer editiert (25.07.2023 23:47).