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Avatar von Lillemor
  • Lillemor

670 Beiträge seit 23.08.2017

Dreist !

Das ist schon mehr als dreist zu behaupten das die Katastrophe im Ahrtal auf den Klimawandel zurückzuführen ist!
Für wie dumm hält man eigentlich die Bevölkerung ?
Hier wird eine Unwetterkatastrophe für den weiteren Ausbau der „Erneuerbaren“instrumentalisiert !
Die Flut hat gezeigt, wieviel Raum die Ahr braucht und wo sie eigentlich langfließen will.
nämlich dort wo sie noch vor Jahren, bevor ihr Flussbett zugbaut wurde, fliessen konnte.

Und was macht man jetzt, nach der Flutkatastrophe?
Das Flussbett wurde vielerorts durch Aufschüttungen begradigt, so dass die Ahr in einigen Bereichen heute sogar schmaler ist als früher.

Den Bewohnern im Ahrtal wäre ausserdem geholfen gewesen, wenn die Behörden nicht so erbärmlich versagt hätten: keine Wasserrückhaltebecken, kein funktionierendes Warnsystem, keine vorausschauenden Bebauungsrichtlinien.

Aber keine Sorge: Nach der nächsten Flutkatastrophe wird wieder der Klimawandel schuld sein!
Was auch sonst ?

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  • Avatar von Destao
    • Destao

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.01.2004

    Antwort auf Dreist ! von Lillemor.

    D'accord. Jedoch, kannst du dir vorstellen, dass beides eines Rolle spielt, und zusammen sind sie stark?

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  • Avatar von pewoo
    • pewoo

    mehr als 1000 Beiträge seit 21.07.2016

    Klimakrise

    Antwort auf Dreist ! von Lillemor.

    Lillemor schrieb am 02.08.2022 14:42:

    Das ist schon mehr als dreist zu behaupten das die Katastrophe im Ahrtal auf den Klimawandel zurückzuführen ist!

    Die Flutkatastrophe im Ahrtal ist leider untrügliches Zeichen der klimakrise.

    Natürlich hätte man sie durch technische Maßnahmen verhindern können.

    Nur wäre sie ohne klimakrise sehr wahrscheinlich nicht in dieser Heftigkeit aufgetreten.

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  • Avatar von fette henne
    • fette henne

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.10.2015

    Antwort auf Klimakrise von pewoo.

    An anderer Stelle hatte ein Forist vermerkt (mit Link), dass Geologen errechnet haben, dass die hier geflossene Wassermenge in etwa der von der Katastrophe von vor 100 Jahren entsprach.
    Lediglich das Umfeld (Bebauung, Begradigung etc.) hat sich gravierend zum Negativen entwickelt. Man könnte sagen, es ist an erster Stelle hausgemacht.

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  • Avatar von tzefix
    • tzefix

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.05.2010

    Antwort auf Re: Klimakrise von fette henne.

    fette henne schrieb am 03.08.2022 11:11:

    An anderer Stelle hatte ein Forist vermerkt (mit Link), dass Geologen errechnet haben, dass die hier geflossene Wassermenge in etwa der von der Katastrophe von vor 100 Jahren entsprach.

    Na und? Das was früher alle 100 Jahre eingetreten ist, geschieht nun aufgrund des Klimawandels eben alle 10 Jahre.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (04.08.2022 10:55).

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  • Avatar von fette henne
    • fette henne

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.10.2015

    Antwort auf Re: Klimakrise von tzefix.

    Na und? Das was früher alle 100 Jahre eingetreten ist, geschieht nun aufgrund des Klimawandels eben alle 10 Jahre.

    Nö, das letzte Hochwasser dort ist ziemlich genau 100 Jahre her und nicht 10. Vielleicht sprechen wir uns in 10 Jahren wieder, aber an dieser Geschichte ist auch nicht zuletzt die irre Bebauung schuld. Wenn ein Baugebiet "Zu den Schwemmwiesen" heißt, sollte man schon hellhörig werden, auch wenn das Grundstück preiswert scheint.

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  • Avatar von apollo567 -2
    • apollo567 -2

    264 Beiträge seit 18.02.2016

    Antwort auf Dreist ! von Lillemor.

    Lillemor schrieb am 02.08.2022 14:42:

    Das ist schon mehr als dreist zu behaupten das die Katastrophe im Ahrtal auf den Klimawandel zurückzuführen ist!
    Für wie dumm hält man eigentlich die Bevölkerung ?
    Hier wird eine Unwetterkatastrophe für den weiteren Ausbau der „Erneuerbaren“instrumentalisiert !
    Die Flut hat gezeigt, wieviel Raum die Ahr braucht und wo sie eigentlich langfließen will.
    nämlich dort wo sie noch vor Jahren, bevor ihr Flussbett zugbaut wurde, fliessen konnte.
    .....
    Den Bewohnern im Ahrtal wäre ausserdem geholfen gewesen, wenn die Behörden nicht so erbärmlich versagt hätten: keine Wasserrückhaltebecken, kein funktionierendes Warnsystem, keine vorausschauenden Bebauungsrichtlinien.

    Aber keine Sorge: Nach der nächsten Flutkatastrophe wird wieder der Klimawandel schuld sein!
    Was auch sonst ?

    Absolut richtig, hier herrscht massives Politikversagen vor. Der Klimawandel war natürlich sofort der 'super Sündenbock', um vom Politikversagen hier abzulenken. Da war man gleich schnell dabei !!
    In den 20ern des letzten Jahrhunderts wurde in der Gegend 2 Projekte untersucht, 1x die Optimierung des Hochwasserschutzes und der Nürburg-Ring. Leider war nur Geld für ein Projekt damals vorhanden.......

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