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  • unbekannter Benutzer

mehr als 1000 Beiträge seit 02.06.2022

Aktivismus am Limit

Jeder der dir heute erzählt er könnte ein Industrieland in wenigen Jahren auf 100% Erneuerbare umstellen, will dich hart verarschen oder selbst keine Ahnung von dem Thema.

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  • Avatar von grg_baden
    • grg_baden

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.06.2007

    Antwort auf Aktivismus am Limit von .

    Ich würde

    in wenigen Jahren

    streichen.

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    - +
  • Avatar von osorno
    • osorno

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.07.2008

    Antwort auf Re: Aktivismus am Limit von grg_baden.

    grg_baden schrieb am 02.08.2022 15:42:

    Ich würde

    in wenigen Jahren

    streichen.

    Möglich wäre das, aber mit deutscher Planung und "Technik" (nicht unbedingt physische Technik) hast du natürlich recht :)

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    - +
  • Avatar von Arutha
    • Arutha

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.04.2015

    Antwort auf Re: Aktivismus am Limit von osorno.

    osorno schrieb am 02.08.2022 15:50:

    grg_baden schrieb am 02.08.2022 15:42:

    Ich würde

    in wenigen Jahren

    streichen.

    Möglich wäre das, aber mit deutscher Planung und "Technik" (nicht unbedingt physische Technik) hast du natürlich recht :)

    Ach, die deutsche Planung ist noch nichtmal das Problem.
    Das Problem ist....wer hat den Bock drauf? Wer hat Lust und Zeit Kabel zu verlegen, Module aufs Dach zu schleppen, Windräder aufzubauen?
    Niemand? Nicht einmal die Klimakids?
    Tja...dann gibt das auch nichts.

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    - +
  • Avatar von Stefan Massow
    • Stefan Massow

    mehr als 1000 Beiträge seit 16.08.2012

    In einer einzelnen Stadt wird das schon funktionieren...

    Antwort auf Aktivismus am Limit von .

    ...wenn die Kosten auf das Bundesland oder die ganze BRD verteilt werden.

    Was mich am meisten stört, dass nur darüber geredet wird und keine Lösungen angepackt werden. Wenn wir zu 100% auf erneuerbare Energie setzen wollen, müssen wir ja nicht rechnerisch auf 100% kommen, sondern vermutlich eher auf 200% plus gigantische Stromspeicher, und dann wird klar, dass das nicht in Greifweite ist, wie es die Zahlen suggerieren.

    Insofern wäre ich schon dafür, dass es eine 100% erneuerbare Energie-Modell-Stadt geben sollte. Wichtig wäre aber, dass diese autark ist und physisch vom Strom- und Gasnetz getrennt ist, sodass nicht geschummelt werden kann mit lächerlichen Rechentricks. Und dann kann man sehen was für 100% erneuerbare Energie tatsächlich notwendig ist. Es müsste auch korrekt Buch geführt werden welche Ressourcen dafür benötigt wurden und wie viel zur Wartung und Instandhaltung benötigt werden.

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    - +
  • Avatar von fette henne
    • fette henne

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.10.2015

    Antwort auf In einer einzelnen Stadt wird das schon funktionieren... von Stefan Massow.

    Tja, genau so könnte man herangehen und das Ganze mal sauber bilanzieren. Hatte mal vor Jahren eine Beitrag gesehen, in dem über eine Aufrüstung einer Bockwindmühle auf vollkommene Energieautarkie berichtet wurde. Es war eine Machbarkeitsstudie einer Uni,
    Potsdam, glaube ich. Und da wurde dann auch realistisch gesagt, dass es eben nur eine Studie ist und noch ganz weit weg von der Praxis.
    Gut, bis heute hat sich sicher einiges an Entwicklung getan, aber trotzdem denke ich, dass bei einer derartigen Bilanz vielleicht nicht ganz das rauskommt, was gewünscht ist.

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  • Avatar von Abtrünniger Zauberer
    • Abtrünniger Zauberer

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.01.2012

    lol

    Antwort auf Aktivismus am Limit von .

    Uruguay und Island sind bereits 100% EE - zumindest im Stromsektor.
    Deine Behauptung somit wiederlegt :-)

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    - +
  • Avatar von Abtrünniger Zauberer
    • Abtrünniger Zauberer

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.01.2012

    na klar...

    Antwort auf In einer einzelnen Stadt wird das schon funktionieren... von Stefan Massow.

    kann gar nicht funktionieren. Weil es darf nicht funktionieren. Und deswegen kann es auch nicht funkionieren. Weil du das so sagst.

    Blöd nur:
    Die Fossil-Industrie und deren Parasiten in der Finanzindustrie haben die Preise gerade derart in die Höhe geschossen, dass es in Deutschland billiger ist, sich vom Stromnetz zu trennen und selbst zu versorgen.
    Selbstversorgung für einen Haushalt mit 10kwh/Tag Verbrauch* kostet pro kwh inzwischen ca. 34c während Netzstrom bei 40c/kwh angekommen ist.

    * hier mal die Daten:
    12kwp: 10.000-15.000€ inkl. Montur und Inverter (Flachdach wäre ca. die Hälfte)
    20kwh-Akku: 6.000-10.000€ (ist überdimensioniert um "Dunkelflauten" abzufangen)
    Verbrauch in 20 Jahren: 73.000kwh
    98%ige Autarkie ist bereits bei 10kwh Akku gegeben, da wärens dann "nur noch" 28c/kwh und du musst nur an sieben Tagen im Jahr auf Wäsche Waschen, Pizza backen etc. verzichten.

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