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  • wernert

41 Beiträge seit 09.01.2016

Polenhass, falsche Behauptungen und miserable Recherche ...

Polenhass, falsche Behauptungen und miserable Recherche ... der Autorin springen förmlich ins Auge.

Zitat: Selbst polnische Behörden sprechen von Industrieunfall, ... falsch. Ein Industrieunfall wird zwar nicht ausgeschlossen, aber wirklich im Fokus ist das nicht. In dem fraglichen Bereich Lipki/Brzeg, ab dem das Fischsterben offensichtlich eingesetzt hat, gab es keinen bekannten Industrieunfall ... Auch nicht in der Kläranlage von Brzeg, die direkt an der Oder liegt. Die im Artikel genannte Stadt Opole liegt ca. 50 KM weiter "vorher" am Flußlauf und zwischen Opole und Brzeg wurden keine toten Fische gefunden !!!

Zitat: Die Polen hatten... rettende Maßnahmen für Mensch und Tier verhindert.
Aha: Also genau wie "die Deutschen" an der Ahr durch Fehler rettende Maßnahmen für Mensch und Tier verhindert haben.
In Polen hat definitiv die "Meldekette" für Katastrophen genau so wenig funktioniert wie in D beim Ahrhochwasser, das gibt die Regierung zu. In Polen rollen aber die verantwortlichen Köpfe ... in D nicht und alle bleiben im Amt.

Was Frau Weber über "giftige Substanzen" schreibt hat keine Substanz. Trotz des niedrigen Wasserstandes wurden keine Grenzwerte der "üblichen verdächtigen Stoffe" überschritten und das wurde auch nie anders behauptet.

Das Kohlekraftwerk in Opole ... Frau Weber !!! ... Beim oder durch den Betrieb eines Kohlekraftwerkes fällt kein Quecksilber an. Quecksilber ist schon in der Kohle drin (z.B bei deutscher Braunkohle ca. 0,05 bis 0,11 mg/kg) und kann bei der Verbrennung in die Athmosphäre abgegeben werden, aber nicht ins Kühlwasser oder ins Abwasser des Kraftwerkes ... (siehe hier https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/energie/fossile-energien/stein-und-braunkohle/20349.html)
Dieses grundsätzliche Prinzip gilt für alle Kohlekraftwerke weltweit und ist in Polen nicht anders.
Das "Herunterfahren" von Kraftwerksblöcken ist grundsätzlich kein Unfall sondern kann wegen einer Störung im Betriebsablauf oder wegen technischen Problemem notwendig werden und ist nichts ungewöhnliches, ... wie übrigens bei anderen Industrieanlagen ebenfalls schon mal Abschaltungen vorkommen ohne das ein "Unfall" vorliegt.
Das Kraftwerk Opole wurde 1993 in Betrieb genommen, ab 2014 komplett modernisiert (incl. Filteranlagen) und 2019 durch 2 völlig neue Blöcke auf neuestem Stand der Technik erweitert.
Dreckschleuder ??? Für wie blöde hält Frau Weber eigentlich General Elektrik und die polnischen Ingenieure ???
Ja ... es Qualmt ... aber das läßt sich beim Kohleverbrennen nicht ganz vermeiden. Das, was aus den Kühltürmen kommt ist übrigens kein Qualm sondern Wasserdampf (nur mal so nebenbei bemerkt). Bei einer Kraftwerkgesamtleistung von 3280 Megawatt mit 6 Blöcken in Vollast ist auch nicht verwunderlich wenn es ein bischen mehr qualmt und dampft als bei den meißten anderen (kleineren) Kraftwerken.

Der letzte Absatz des Artikels ist dann schon reine Verschwörungstheorie.

Sorry - ich wohne seit vielen Jahren in Polen und kenne den Oderlauf und die Städte um die es hier geht. Man kann die unsinnigen Behauptungen der Autorin nicht einfach so im Raum stehen lassen.

Mein Fazit: So eine Ansammlung von Unsinn kennt man vom Stammtisch ... in der Presse eher selten

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  1. - wernert -29 Polenhass, falsche Behauptungen und miserable Recherche ...
    1. Makrovir 0 General Electric ?
      1. wernert   Re: General Electric ?
        1. Makrovir -40 Danke..
    2. ausgedrehtes Linskgewinde 30 kritische Nachfrage = "Polenhass"
    3. Carl Heinrich -40 Re: Polenhass, falsche Behauptungen und miserable Recherche ...
    4. Demokratix 10 geballte weberische Inkompetenz
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