Erste zutreffende Feststellung: Wasser fließt mit dem Gefälle, also von von oben nach unten. Demnach wurde die Giftbrühe in den Oberlauf der Elbe verklappt und Quecksilber fällt massenhaft in Filtern von Kohlekraftwerken an, sodenn die verbrannte Kohle Quecksilber enthält, was mutmaßlich grundsätzlich der Fall ist.
Daraus würde ich nicht, wie einer meiner Vorredner, einen grundlegenden Polenhass ableiten aber es wäre für die Gewässerbiologie schon unvorteilhaft, wenn ein Nato-Partner der Grünen in diesem Ausmaß Schwermetalle einleitet. Klar geht dabei jegliches Leben in so einem Fluss kaputt. Einzeller sind hierbei vielleicht etwas resistenter und mutieren gar zu quecksilbervertilgenden Mehrzellern. Der Fluss ist jedenfalls erst mal bis auf die Algen biologisch tot.
Die Grünen werden jedoch den Teufel tun, ihren wichtigsten Nato-Partner an der Ostfront zu vergraulen, selbst wenn dieser im Zuge seines erhöhten Energiebedarfes Binnengewässer tot macht.
Es ist aber auch etwas Gutes an der Sache: Hätten die stattdessen den Brennstoff von mehr als drei Atomkraftwerken verklappt, bekäme auch die Ostsee noch mehr Probleme, als sie ohnehin schon hat. Da muss man auch schon mal beide Augen zudrücken und gegenüber diesem wichtigen Verbündeten grün angemalte Zurückhaltung üben.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (17.08.2022 22:21).