...ich denke du fokussierst dich zu sehr.
In der Süddeutschen war heute ein Artikel zu dem Thema, es gab auch viele Punkte wo im Nebel herum gestochert wurde, wie zum Beispiel das bei dem vertiefen der Fahrrinne toxische Stoffe aus tieferen Schichten freigelegt werden können.
Doch ich denke es ist eher diese Algenart, die aufgrund des Salzwasser aus diversen industriellen Prozessen in den Fluss abgegeben wurden, sich stärker verbreiten.
Denn die Alge produziert nachweislich ein Gift und liebt eine bestimmte Temperatur und Mischung von Salz/Süßwasser, wie es sonst nur in einem Delta statt findet. Die aktuelle Dürre begünstigt halt diese Umstände, da die Industrie im Verhältnis zum Wasser zu viel Salzwasser einleitet.
Der Quecksilbergehalt wurde eben noch nicht nach gewiesen und war nur ein Anfangsverdacht. Du hattest da keine weiteren unabhängigen Proben welche dies belegen und mit deiner Anfrage stößt du leider eher auf geschlossene Türen und Informations-Themen bei den Anlagen Betreibern, deine Vermutung mit dem Unfall ist halt reine Spekulation.
Dennoch hast du es gut gemacht und der Hinweis war ist dennoch wichtig.
Mal sehen was die weiteren Nachforschungen offenbaren.