Antwort auf Re: Das hätte auch wie der Messer-Amoklauf von Würzburg ausgehen können von TheCalyx.
TheCalyx schrieb am 16.09.2022 18:38:
Es entsteht zudem schon stark der Eindruck, dass es dir und deinen Mitmeinern gar nicht primär um das Messer an sich geht, sondern wer das Messer hatte.
Gruß
Calyx
Ein Mensch in einer psychischen Ausnahmesituation, der auf keinerlei Ansprache von bewaffneten, uniformierten Beamten reagiert.
Und nicht auf Pfefferspray.
Und nicht auf nen Taser.
Meinst bei einer Glatze in Bomberjacke und Springerstiefeln hätte man in dem Fall nicht geschossen?
Wo suchst Du die Ausrede?
Darin dass der erschossene Junge aus einem anderen Kulturkreis kommt - und ganz schlimme Dinge erlebt hat?
Was hätte man konkret tun sollen?
Ihn mal machen lassen?
Und solange nen Dolmetsch, Sozpäd und Psychiater herbestellen?
Rumschwurbeln "man hätte es anders angehen können" ist mir zu flach!
Irrer mit Messer - Bedrohungssituation - Polizei macht ihre Arbeit.
Geht halt auch mal so aus.
Traurig und tragisch.
Da jetzt ein Bohei drum zu machen - und die komplette Polizeiarbeit mit an den Haaren herbeigezogenen rassistischen Motiven medial in Frage zu stellen - ist nicht sehr zielführend.
Unsere Cops sind sehr gut ausgebildet.
Aber es sind auch nur Menschen, die in solchen Situationen Angst und Adrenalin haben, wenn sie tatsächlich mal im Leben in solch eine Situation kommen. Was zum Glück nicht jeder Beamte in seiner Dienstzeit erlebt.
Die sind nicht alle naturcoole Filmfiguren.
Die werden alle ihres Lebens nicht mehr froh.
Egal was rauskommt, ob Fehler begangen wurden - oder alles soweit "korrekt" ablief.
Die Karrieren sind beendet.
Und die Psychomacke von den Bildern im Kopf, wenn man soetwas mal miterlebt hat - ist auch übel.
Die Medien tun ihren Rest.
Berufsrisiko, hm?
Mich wundert, dass es überhaupt noch Menschen gibt, die zur Polizei gehen und solch eine undankbare Arbeit machen.