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Covid-19-Impfstoffe: Spike auf Abwegen (ein Telepolis-Artikel)

https://www.telepolis.de/features/Covid-19-Impfstoffe-Spike-auf-Abwegen-8515300.html

Auszug aus dem verlinkten Artikel :
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Impf-Spikes in Organen

Es drängt sich die Einschätzung auf, dass das Alleinstellungsmerkmal der Präsenz von Impf-Antigen im Blutplasma – und nachweislich auch in Organen wie laut dieser Charité-Studie tatsächlich dem Herzen an Myokarditis erkrankter Impflinge (publiziert am 22. Juni 2022 im International Journal of Molecular Sciences) – nach mRNA- und Vektor-Impfung bei der Auslösung schwerwiegender Impfnebenwirkungen eine zentrale Rolle spielt – das Team um Christian Baumeier von der Charité fand die Impf-Spikes per Myokard-Biopsie auch bei Erkrankungsfällen nach Vaxzevria-Impfung.

In den Immunprofilen der Myokarditis-Patienten stieß man auf klare Anzeichen für eine autoimmunologische Reaktion im Bereich des Herzens, die von den Spikes ausgelöst worden sein könnte.

Während der kausale Zusammenhang zwischen dem Eintrag von Spike-Protein und der Ausbildung einer Myokarditis anhand der Biopsien nicht endgültig belegt werden konnte, wurde jedoch längst im Rahmen verschiedener Studien ein mehrdimensionales Potential des bloßen Spike-Proteins künstlichen (rekombinanten) Ursprungs gezeigt, Entzündungen und Schädigungen in Perizyten des menschlichen Herzens (in vitro), der Lunge von Hamstern (in vivo), der Netzhaut von Ratten (in vivo) und weiteren Geweben auszulösen (siehe auch hier und hier).

Außerdem zog man an der Charité auch die Biopsie einer Covid-19-bedingten Myokarditis heran, die nämlich ebenfalls (natürliches) Spike-Protein zutage förderte.
Leichte Myokardschädigungen besonders bei jungen Frauen

Beachtenswert sind des Weiteren die im Zuge einer Studie an der Universität Basel gewonnenen Erkenntnisse, wonach leichte akute Myokardschädigungen bei 2,8 Prozent von 777 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Universitätsspitals Basel drei Tage nach dem ersten Spikevax-Booster per Troponinwert- Bestimmung erfasst wurden – statistisch erwartbar wären 0,0035 Prozent gewesen.

Überraschen mag in diesem Zusammenhang, dass jene leichten (allerdings im Widerspruch zur Darstellung im verlinkten Interview: Vorübergehende milde Herzmuskelzellschäden nach Booster-Impfung irreversiblen) Herzmuskelschäden, die wie auch bei einer Covid-19-Erkrankung zumeist unentdeckt bleiben, der Studie nach zu urteilen, bei Frauen häufiger aufzutreten scheinen als bei Männern.

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Jugendliche besonders betroffen

Anfang Januar 2023 schließlich wurde in Harvard eine am Massachusetts General Hospital durchgeführte Studie von Wissenschaftlern um Lael M. Yonker publiziert, die eine sehr deutliche Korrelation zwischen der Präsenz von ungebundenem ganzem Spike-Protein infolge mRNA-Impfung (vorwiegend Comirnaty) im Blutplasma von Heranwachsenden und der Ausbildung einer Myokarditis zeigte.

Einerseits wurde die impf-induzierte S1-Domäne bei den Jugendlichen auch nach der zweiten Dosis in etwa 30 Prozent der Fälle nachgewiesen – unabhängig davon, ob eine Myokarditis vorlag –, während sie zu diesem Messzeitpunkt bei Erwachsenen nicht gefunden wurde. Der Nachweis auf das ganze Spike-Protein jedoch gelang nur bei Heranwachsenden (bis 21 Jahre), die eine Myokarditis ausgebildet hatten (und zwar bei allen), nicht hingegen bei gesunden Jugendlichen und Erwachsenen.

Da die Immunprofile der Erkrankten (übrigens frei von Hinweisen auf eine Sars-CoV-2-Infektion) keine Fehlregulierung oder funktionell gestörte Antikörper erkennen ließen, gehen die Forscher davon aus, dass das Spike-Protein den intakten Antikörpern auf irgendeine Weise entgehen kann.
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Viele Grüße
-10dB

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