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Avatar von Salpater
  • Salpater

779 Beiträge seit 18.01.2008

Faszinierend!

Ich bin immer wieder fasziniert, wie eigentliche Probleme hier schlicht ignoriert werden.
Der Mann saß 1 Jahr in Untersuchungshaft, wegen einer zur Last gelegten Straftat, die nur eine unwesentlich längere Haftstrafe nach sich gezogen hätte. Was hat die Justiz in der Zeit getan? Geschlafen? Oder liegt es viel eher am Personalmangel bei Staatsanwaltschaft und Gericht? Das ist hier überhaupt kein Thema, obwohl es der Tragödie zu Grunde liegt.

Das nächste Thema: Warum hatte er noch seinen Aufenthaltstitel. Nach recht und Gesetz hätte der schon längst aberkannt gehört.

Fazit: Warum werden Gesetze nicht konsequent angewandt?

salpater

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  • Avatar von 9.Account
    • 9.Account, Ernst Mosch

    mehr als 1000 Beiträge seit 28.09.2006

    Es ist noch viel verdrehter

    Antwort auf Faszinierend! von Salpater.

    Wenn ein "Schutzsuchender" seinen Asylantrag abgelehnt bekommt, sogar eine Stufe weiter, die Aufforderung zum verlassen der BRD bekommt, begeht er einfach eine Straftat.
    Sofort wird die eventuell angekündigte Abschiebung eingestellt bis das Verfahren abgeschlossen ist.
    Und dabei gilt: je schwerer die Straftat, umso länger dauert das Verfahren....

    Finde den Fehler.

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