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Avatar von dima2001
  • dima2001

mehr als 1000 Beiträge seit 10.04.2004

50% der Gebühren gingen auf die Verwaltung drauf

Von den eingezahlten 500 Euro konnte unsere Hochschule über weniger als 250 Euro verfügen. Der andere Betrag wurde bereits durch die Verwaltung dieser Gebühren in BaWü vernichtet.

Die Mittel konnten bei uns Informatikern natürlich nicht für sinnvolle Mittel eingesetzt werden:

Der traurige Zustand der Gebäude (40°C im Labor im Sommer) durfte aus den Mitteln nicht verbessert werden. Für die Versorgung aller Studierenden mit damals fürs Informatikstudium sinnvollem Inventar reichten die Gelder nicht.

Am Ende wurden dadurch meistens nur sinnlose Spielereien finanziert, damit die restlichen Gelder nicht wieder irgendwo im Verwaltungstopf versanden. Alleine der Zusatzaufwand, diese Gelder auszugeben, hat wiederum unnötig das Personal an der Fakultät zusätzlich gebunden.

Die E-Techniker sollen im Gegensatz zu uns Informatikern damals für die frei stehenden Mittel eine sinnvolle Verwendung gefunden haben.

Am Ende blieb es trotzdem dabei: Der größte Nutznießer der Studiengebühren waren die Unterbeschäftigten im Verwaltungsapparat. Für nicht wenige Familien waren dagegen 1000 Euro im Jahr eine Belastung.

Die Bürokratie ist ein Perpetum Mobile im Versuch und ein schwarzes Loch im Ergebnis.

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  • Avatar von OdinX
    • OdinX

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.01.2010

    Antwort auf 50% der Gebühren gingen auf die Verwaltung drauf von dima2001.

    Parkinsonsches Gesetz: "Arbeit dehnt sich genau in dem Masse aus, wie Zeit zur Erledigung zur Verfügung steht"

    Ich würde die Zeit in diesem Gesetz noch durch "Ressourcen" ersetzen, denn das Gesetz gilt auch für z.B. Geld.

    Und wenn man das parkinsonsche Gesetz kennt, aber weiss dass Verwaltung irgendwie auch nötig ist, dann muss man daraus eigentlich schliessen, dass man den finanziellen und temporalen Verwaltungsaufwand einfach hart begrenzen muss, so dass gar nicht mehr Versanden kann.

    Dann steht der Verwaltung weniger Geld und weniger Zeit zur Verfügung, also geht es auch schneller und kostet weniger.

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  • Avatar von mitwirker
    • mitwirker

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.02.2013

    Antwort auf 50% der Gebühren gingen auf die Verwaltung drauf von dima2001.

    dima2001 schrieb am 20.04.2021 04:25:

    Von den eingezahlten 500 Euro konnte unsere Hochschule über weniger als 250 Euro verfügen. Der andere Betrag wurde bereits durch die Verwaltung dieser Gebühren in BaWü vernichtet.

    Die Mittel konnten bei uns Informatikern natürlich nicht für sinnvolle Mittel eingesetzt werden:

    Der traurige Zustand der Gebäude (40°C im Labor im Sommer) durfte aus den Mitteln nicht verbessert werden. Für die Versorgung aller Studierenden mit damals fürs Informatikstudium sinnvollem Inventar reichten die Gelder nicht.

    Am Ende wurden dadurch meistens nur sinnlose Spielereien finanziert, damit die restlichen Gelder nicht wieder irgendwo im Verwaltungstopf versanden. Alleine der Zusatzaufwand, diese Gelder auszugeben, hat wiederum unnötig das Personal an der Fakultät zusätzlich gebunden.

    Die E-Techniker sollen im Gegensatz zu uns Informatikern damals für die frei stehenden Mittel eine sinnvolle Verwendung gefunden haben.

    Am Ende blieb es trotzdem dabei: Der größte Nutznießer der Studiengebühren waren die Unterbeschäftigten im Verwaltungsapparat. Für nicht wenige Familien waren dagegen 1000 Euro im Jahr eine Belastung.

    Die Bürokratie ist ein Perpetum Mobile im Versuch und ein schwarzes Loch im Ergebnis.

    Das glaub ich unbesehen. Bei Wiedereinführung müsste der komplette Betrag in die Lehre fliessen.

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  • Avatar von fiesematente
    • fiesematente

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.07.2019

    Für den Druck von Skripten durfte sie jedenfalls nicht verwendet werden

    Antwort auf 50% der Gebühren gingen auf die Verwaltung drauf von dima2001.

    Das war irgendwie durch eine Zweckbindung verboten.

    Also musste man als Student weiterhin für jedes gebundene Skript 3-6€ Druckkosten übernehmen.

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