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  • Rimplestroem

mehr als 1000 Beiträge seit 25.03.2018

Als Hauptgrund hat mir ein Züchter das Russlandembargo genannt

Mein Bedauern um Konkurse bei den konventionellen Betrieben hält sich allerdings in Grenzen und ein befreundeter Landwirt, der seine Rinderhaltung umgestellt hat, bekam zu diesem Anlass direkt einen Anruf aus dem Ministerium doch bitte, bitte auch Sauen zu halten, weil es im betreffenden Bundesland gerade einen einzigen (Klein)Betrieb gibt und die Nachfrage nach Öko-gelabeltem Schweinefleisch, das Angebot um ein Mehrfaches übersteigt.

Auch dort, wo ich Schweinefleisch und Wurst kaufe, ewig lange Wartelisten - die Leute fahren teilweise 100 Kilometer weit - trotz enorm gestiegener Preise.

Wer also bei der Sauenzucht mutwillig Geld drauflegen, anstatt verdienen möchte, soll halt konventionell weiterwirtschaften.

Schade nur, wenn dem auch mein Schweinernes zu Weihnachten zum Opfer fällt. Von einer konventionell "erzeugten" Sau mag ich nichts und mit meinem Ökobauern bin ich dahingehend einig, dass er nicht eine ganze Bauchseite am Stück verkaufen will und ich nicht bereit wäre, den dafür geforderten Preis zu zahlen.

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