Wir schlagen vor, dass Zellen als lokale Energiemärkte bewirtschaftet werden, bei denen sich ein lokaler Gleichgewichtspreis bildet.
Wobei jeder Verbraucher das Recht haben sollte, zum jeweiligen Preis Strom zu entnehmen, beziehungsweise zu einem etwas niedrigeren Preis einzuspeisen. Die Welt ist eben komplexer als früher, als der Nachtstrom billiger war.
So eine Zelle hat heute schon eine gewisse Speicherkapazität, die sicher noch zunimmt, wenn die Batteriespeicher billiger werden. Der Hauptvorteil wurde gar nicht erwähnt: so eine Zelle kann im Moment eines drohenden Blackouts fehlenden Strom liefern. Man darf nur die Preise in der Zelle hoch setzen und schon liefert sie Strom. Eine Steuerungsmöglichkeit, die man mit dem Kraftwerkspark nicht hatte. Eine akute Blackoutgefahr wird nicht länger als eine halbe Stunde dauern. Das wird die Zelle durchalten.
Überschätzen sollte man sie auch nicht: es ist hiermit möglich, Wohngebiete mit stark geglättetem Außenbedarf zu generieren. Industriebetriebe, die auf kleiner Fläche sehr viel Energie verbrauchen, sind damit noch nicht versorgt.
Andere Baustelle.
Gruß Artur