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  • DcPS

mehr als 1000 Beiträge seit 19.02.2018

Das Recht der Bürger auf Offenlegung

Bemerkenswert ist die Bezugnahme auf Gutachten, die unter Umständen beweiswürdig sind. Da werden hohe Ansprüche gestellt, nach den bekannt gewordenen Informationen Sind genug sachliche Hinweise auf eine anderslautende Einordnung in die Geschlechterkategorie "Mann" gegeben. Demzufolge kann dann sogar eine Betrugsabsicht erkennbar werden, weil sich das Gutachtensubjekt vehement gegen eine solche Kategorisierung wehrt - eben weil er dann sportlich chancenlos, bisher aber haushoch überlegen war.
Hier muß eine prinzipielle Klärung erfolgen, weil ansonsten Mißbrauch droht. Heißt: Offenlegung der Gutachten, wobei Sachinformationen nicht unterdrückt werden dürfen.
Was kennzeichnet die für den konkreten Sport richtungsgebende Einstufung als Mann oder Frau? Diese Frage gilt es wegweisend zu klären.
Eine Geschlechtszugehörigkeit allein nach Erziehung oder Gefühl darf nie maßgebllich sein. Oder sollte ich als unsportlicher Vater vieler Kinder vielleicht eine Olympiachance in weiblichen Wettkämpfen suchen dürfen, aus einem Anfall von Ehrgeiz und Geltungssucht? Um des Vorteils Willen von Frauenquoten als Mann ausnutzen, indem ich eine reale oder fiktive Seite übermäßig herausstelle, die jeder haben könnte (ich kann gut mit Säuglingen umgehen - oder reicht das etwa nicht)?
Abstrahiert ist das weibliche Geschlecht an die prinzipielle Geburtsfähigkeit gekoppelt, alles andere ist eher männliches Geschlecht (eine entweder oder sonst-Zuordnung). Äußere Geschlechtsorgane spielen da kaum eine Rolle, sie unterliegen auch eher Fehlbildungen, weshalb eine Geschlechtsableitung aus solchen Merkmalen unsicher ist, aber praktisch wegen ihrer Einfachheit so vorgenommen wird (selbst die Papstprobe erfolgt so, nachdem eine Frau gezeigt hatte, das genauso Papst sein zu können).
In Zeiten der Gleichberechtigung sollte diese Einteilung tatsächlich nur dort Berücksichtigung finden, wo sie objektiv Sinn macht, tatsächlich unterschiedliche Fähigkeiten damit verbunden sind. Schließlich kann der Papa, der ein Kind genauso großzieht wie eine Mama, dann gleichberechtigt mit der zugeordneten Funktionalität angesprochen werden. Betrifft auch gkeichgeschlechtliche Paare mit Kindern, aber traditioneller Rollenverteilung: einer ist eher Mama, der andere Paoa - und das biologische Geschlecht ist dafür egal. Wäre gut für die Kinder. Im Sport funktioniert das aber eben nicht.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (25.11.2024 00:57).

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