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Avatar von Es ist ernst
  • Es ist ernst

mehr als 1000 Beiträge seit 20.03.2020

Wie wäre es mit der Schaffung von Alternativen?

Etwas, was so gut ist, dass die Leute freiwillig darauf umsteigen.

Eine wie auch immer geartete Wende kann nur dann Erfolg haben, indem man die Menschen davon überzeugt, und nicht indem man versucht, sie dazu zu zwingen. Das führt zu einer instinktiven Abwehrhaltung.

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  • Avatar von trainspotter (1)
    • trainspotter (1)

    mehr als 1000 Beiträge seit 16.02.2018

    Antwort auf Wie wäre es mit der Schaffung von Alternativen? von Es ist ernst.

    Richtig.

    Rückblende: Diskussionsveranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung (=FDP) und des Wuppertal-Instituts zum ÖPNV vor eineinhalb oder zwei Jahren. Neben den üblichen lokalen ÖPNV-Befürwortern, der unvermeidlichen (für die Diskussion aber belanglosen) Bundestagsabgeordneten war auch ein hauptamtlicher Vertreter des ADAC auf dem Podium. Der war ganz entspannt und ohne jegliche Befürchtungen bezüglich seiner beruflichen Zukunft, indem er argumentierte: Solange in den Diskussionen rund um den ÖPNV die Bequemlichkeitsfrage ausgeklammert oder gar negiert wird, solange wird sich am modal-mix nichts ändern. Dieses statement war für mich lehrreicher, als viele Selbstbeweihräucherungen in sonstigen "Insider-Runden" bezüglich des ÖPNV.
    Das schlimme ist, daß sich auch unter ÖPNV-Befürwortern immer noch kaum rumgesprochen hat, daß es sich um einen Markt handelt, der nur mit einem (wirklichen statt nur behaupteten) Qualitätsangebot Relevanz erlangen kann. Noch schlimmer ist dieses Nichtverstehen hier in der Bergischen Region, obwohl wir mit der Regiobahn seit zwanzig Jahren quasi ein Leuchtturmprojekt vor der Tür haben.

    Wie sagte es ein Lehrbeauftrager aus der praktischen Entwicklungspolitik während meines Studiums: "Für Entwicklungspolitik" - die verstand er als nicht nur auf die dritte Welt begrenzt - "ist genug Geld da, es fehlt einfach an erfolgversprechenden Ideen." Deswegen würden Entwicklungshilfegelder halt in Projekten vom Typ "weißer Elefant" verbrannt. Das für die Entwicklungshilfe gesagte kann man meines Erachtens auch auf die Verkehrtspolitik übertragen.

    Gruß trainspotter

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  • Avatar von blu_frisbee
    • blu_frisbee

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.09.2002

    Re: Welche Alternativen?

    Antwort auf Wie wäre es mit der Schaffung von Alternativen? von Es ist ernst.

    Es ist ernst schrieb am 30.04.2021 10:12:

    Wie wäre es mit der Schaffung von Alternativen?
    Etwas, was so gut ist, dass die Leute freiwillig darauf umsteigen.

    Welche? Solange Sie keine vorschlagen ist das nur Rabulistik die behauptet es gäbe Alternativen aber keine kennt.

    Eine wie auch immer geartete Wende kann nur dann Erfolg haben, indem man die Menschen davon überzeugt, und nicht indem man versucht, sie dazu zu zwingen. Das führt zu einer instinktiven Abwehrhaltung.

    Zwingen wird die Notwendigkeit.
    Es erscheint nur als Beschränkung von Freiheit weil die Politik den Uneinsichtigen die Notwendigkeit vorwegnimmt.
    Die Daten zur Erwärmung sind eindeutig.
    Freiheit ist nur der Fetisch der Notwendigkeit nicht wissen will.

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  • Avatar von Es ist ernst
    • Es ist ernst

    mehr als 1000 Beiträge seit 20.03.2020

    Antwort auf Re: Welche Alternativen? von blu_frisbee.

    blu_frisbee schrieb am 30.04.2021 15:00:

    Welche? Solange Sie keine vorschlagen ist das nur Rabulistik die behauptet es gäbe Alternativen aber keine kennt.

    Was habe ich damit zu tun? Die sollen sich doch bitte diejenigen ausdenken, die die "Verkehrswende" wollen.

    Zwingen wird die Notwendigkeit.
    Es erscheint nur als Beschränkung von Freiheit weil die Politik den Uneinsichtigen die Notwendigkeit vorwegnimmt.
    Die Daten zur Erwärmung sind eindeutig.
    Freiheit ist nur der Fetisch der Notwendigkeit nicht wissen will.

    Alles klar.

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