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  • ronda

mehr als 1000 Beiträge seit 11.10.2011

Re: Was für ein blöder Ansatz

was ist ein blöder ansatz?
Fangen wir mit meiner Mutter an: Schwere Entzündung / Fieber, Herzprobleme, die letzte Woche nicht ansprechbar, davor hatte sie schmerzen und Ihr Tot wurde als Erlösung von mir gewertet.
Oder mein Vater, schwere Demenz hat seine Kinder zum Schluss nicht mehr erkannt.
Hatte ein gutes Leben, ausgenommen das letzte Jahr als Zusammenfassung

Mir ist bekannt das viele auf den standpunkt stehen lieber Leute mit Schmerzen leiden zu lassen und bei Leuten die bettlägerig nur minutenweise betreut werden sind Liegeschäden voll ok

Das einzige was halbwegs helfen könnte währe eine halbwegs vernünftige Patientenverfügung aber selbst dann werden weiter deutsche nach CH fahren um sterben zu dürfen.

mir ist auch die vergangenheit bewusst siehe https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6tungsanstalt_Hadamar

Ein guter Ansatz währe bei einer Patientenverfügung nicht nur Behandlungen auszuschließen sondern auch Punkte definieren zu können wann aktiv beim Sterben geholfen werden kann/muss
Die meisten Selbstmörder erhängen sich - da ist aber noch laufen können eine Voraussetzung - wer Im Bett liegt hat pech - der darf "krepieren"

Im ganzen finde ich die Diskussion bei der Sterbehilfe sogar schwieriger wie beim Abtreibungsparagrafen .. aber Sie auszuschließen halte ich für Folter - Der Satz ihr/sein Tot war eine Erlösung sollte in den Geschichtsbücher landen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.10.2021 14:01).

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