Bergfalke schrieb am 05.10.2021 13:09:
Isar beobachten. Linden-und Ahorn"propeller" fliegen lassen. Beobachten wie Schattengrenzen mit dem Sonnelauf wandern usw.
:-)Wir haben als Kinder immer 'Nasenzwicker' gesagt - zu den 'Ahornflügelchen'.
Ja, hast schon auch wahr - den Blick auch auf die guten Seiten des Lebens lenken -
das ist wie 'Kraft tanken'. Mal 'den Filter' nutzen. Und, wo immer man kann und die Kraft dazu findet, diejenigen sozusagen 'mitnehmen', denen es auch nicht so dolle geht. Und wo wer Probleme mit dem Gehen hat, dann setz ich mich halt daneben und erzähl ihm was, oder höre ihr zu.
Wo ich es nicht kann, geh ich oft ziemlich einzelgängerisch ( und komm selber gut damit klar), und Leuten lieber aus dem Weg. Im Umfeld wer mich gut kennt, weiß warum und läßt mich dann in Ruhe, also respektiert das auch.
Ansonsten: Bin selber ja auch gern unterwegs&draußen, das macht 'den Kopf frei' - "Gedankenlüften" nenn' ich das. Und die Zufallsbegegnungen mit anderen Menschen,
sind ja auch oft recht spannend - Menschen haben viel zu erzählen -
ihnen zuhören, bringt mich manchmal auch selber wieder auf komplett andere Gedanken.
Dass da mal Leute sprangen, ja das war eben so. Davon aber nicht die Freude an weiter Sicht auf interessantes verderben lassen, ist nicht mein Problem, und die Brücke hat kein Gdächtniss, die Stahlträger auch nicht.
So gesehen - manches zu nahe an sich heranlassen kostet einen auch oft sehr viel Kraft. Und manchmal kann es auch überfordernd sein. Entsprechend 'stop' sagen muß man lernen ( ist auch ein psychologisches Thema).
Deswegen ja: Verantwortung kann keine/r alleine schultern.
Grüße ( also auch nach München, bzw. an die Isar)