Es ist erstaunlich wie lange es gedauert hat in der Praxis wiederverwendbare Raketenteile umzusetzen. Je mehr man über die sowjetische Energija liest, desto mehr stellt man fest wie weit die damaligen Raketentechniker der Zeit voraus waren. Dabei war der Ansatz ein anderer. Keine Landung auf den eigenen Haupt-Triebwerken sondern Rückführung per Fallschirm und Landung auf Stützen (wagerecht).
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Antwort auf Energija sollte bereits wiederverwendbare Booster bekommen von Max-Headroom.
Schon die Booster beim Space-Shuttle waren wiederverwendbar. Wie auch das Shuttle selbst.
Die Energija ist ja leider nur 2x gelflogen. -
Antwort auf Re: Energija sollte bereits wiederverwendbare Booster bekommen von B.Eckstein.
Aber es macht schon noch einen Unterschied, ob es ein Feststoffbooster ohne bewegliche Teile oder ein Flüssigkeitsraketentriebwerk ist. Die RD-170 der Energija hatten eine Freigabe für mindestens 10 Flüge.
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Antwort auf Energija sollte bereits wiederverwendbare Booster bekommen von Max-Headroom.
Eigentlich nicht. Die Space Shuttle flogen bereits knapp 6 Jahre früher mit wiederverwendbaren Boostern.
Und wurden die wiederverwendbaren Booster bei den beiden einzigen Flügen der Energija überhaupt verwendet? -
Antwort auf Re: Energija sollte bereits wiederverwendbare Booster bekommen von Max-Headroom.
Max-Headroom schrieb am 06.11.2024 16:33:
Aber es macht schon noch einen Unterschied, ob es ein Feststoffbooster ohne bewegliche Teile oder ein Flüssigkeitsraketentriebwerk ist.
Nicht daß sich sie besonders mag, die Feststoffbooster hatten zwar keine Turbopumpen, aber die Düsen waren zur Schubvektorsteuerung schwenkbar!
https://en.wikipedia.org/wiki/Space_Shuttle_Solid_Rocket_Booster#Thrust_vector_control
Die RD-170 der Energija hatten eine Freigabe für mindestens 10 Flüge.
Die RS-25 Hauptmotoren des Shuttles waren für 55 Flüge konzipiert.
Wo also waren die Sowjetischen Raketentechniker ihrer Zeit voraus?
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (06.11.2024 17:31).