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  • Zeitkind

mehr als 1000 Beiträge seit 07.01.2000

Was mal wieder fehlt...

... ist das, was man gemeinhin als Schuldendienst bezeichnet.

Alleine die USA werden demnächst pro Jahr mehr als 1 Billion Dollar an Schuldendienst bedienen müssen. Kein Mensch weiß, wie das noch lange gut gehen soll, denn die USA macht das seit Jahren einfach indem sie dafür neue Schulden aufnimmt - ergo Dollars drucken läßt. Problem daran: Das Drucken alleine reicht nicht, denn es muß jemand die neuen Dollars auch als Dollarbonds aka Verschuldung abnehmen. Bisher war das praktischerweise "die Welt", also das Ausland, welches auf Dollars als Zahlungsmittel angewiesen waren. Aber die Welt will nicht mehr so wie früher, und die Summen werden ja auch immer absurd höher. Wer sich die Liste der "braven" Staaten mal ansieht
https://ticdata.treasury.gov/resource-center/data-chart-center/tic/Documents/slt_table5.html
dem beschleicht auch zurecht das Gefühl, daß da einige Länder demnächst nicht mehr so freudig mitmachen werden. Entsprechend wird es spannend werden, ob die USA überhaupt noch einen Haushalt hinlegen können, oder ob der Laden spätestens mittelfristig schlich und einfach pleite ist.
Und ob jetzt Biden mit den ganzen Kriegen oder Trump mit den Steuersenkungen die Verschuldung am meisten nach oben getrieben hat - da würde ich eher ein patt sehen. Geld für die Bedürftigen, die Infrastruktur und generell die Gesellschaft wird in den USA sicherlich deutlich knapper werden.

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