Der Staat kann nicht investieren, was er nicht vorher woanders nimmt: durch Steuern, Zwangsabgaben oder Schulden -> Inflation. Wachstum gibt es nur durch Investitionen und Investionen müssen erspart werden - entweder selber oder durch andere.
Letzteres geschieht durch Darlehen. Mit einer Investition erzeugt ein Unternehmer nur dann Gewinn, wenn die Nachfrage frei entscheidender Konsumenten für mehr Gewinn sorgt als die Investition kostete.
Was konsumiert wird, kann nicht gespart und somit investiert werden. Der Staat gibt den größten Teil seiner Einnahmen in Konsum: in den Wohlfahrtstaat, politische Projekte, Löhne und Besoldungen.
Dort wo der Staat investiert, hat er sich idR Monopole geschaffen und somit gegenüber der tatsächlichen Nachfrage frei entscheidender Konsumenten blind gemacht. Die Beispiele sozialistischer Planwirtschaften zeigen, dass dabei regelmäßig kein Wert geschaffen, sondern in Summe vernichtet wird. Das ist das sozialistische Kalkulationsproblem.
Die Grünen und die SPD sind sozialistische Parteien. Sie glauben nicht, dass der einzelne Konsument seine Bedürfnisse idR besser einschätzen kann als der zentrale Planer. Sie glauben nicht, dass der auf Marktkenntnis gestützte und auf eigenes Risiko entscheidene Unternehmer bessere Investitionen finden wird als sie selber.
Grüne und SPD ignorieren zudem die Folgen öffentlicher Schulden. Sie halten es für unwahrscheinlich, dass der Staat pleite gehen kann. Dass der einzelne durch ihre Politik pleite geht, weigern sie sich zu sehen.
Ob die FDP sich gegen diese durchsetzen wird, bezweifle ich.