Naturzucker schrieb am 12.05.2023 08:58:
Sinerider schrieb am 12.05.2023 08:00:
Genau so ist das, aber nicht das was Herr Holznagel sagt und nicht das was der Erstposter implizieren wollte.
Ach so, dann hatte ich das falsch verstanden.
Btw, die Staatsquote sagt auch nicht aus, ob der Staat das Geld sinnvoll investiert, etwa in Bildung, ober mit vollen Händen an fremde Staaten, Institutionen oder Menschen verteilt.
Lebt man in einem Staat, der sich in erster Linie um seine Kernaufgaben kümmrt, kann man seine Kinder unbesorgt den bestens ausgestatteten Kitas und Schulen überlassen.
Lebt man in einem Staat wie Deutschland, dessen Politik von der Hybris beseelt ist, ständig die Welt zu retten und alles Leid der Welt im Alleingang zu beseitigen, dann kannst Du trotz Höchstsätzen bei Steuern und Abgaben Deine Kinder auch noch auf eine teuere Privatschule schicken, wenn sie nicht als völlig verblödete Klimakleber enden sollen. 😊
Grundsätzlich: Mit dem Thema betreten wir das Gebiet der Makroökonomie, einer Wissenschaft bei der so schon alles drunter und drüber geht. Deshalb muss besonders auf die richtige Ausdrucksweise und die Definitionen geachtet werden, sonst wird das Chaos nur noch vergrößert.
Warum sagt Herr Holznagel nicht, dass die Steuer- und Abgabenbelastung für =Arbeitnehmer= in Deutschland zu hoch ist? Ganz einfach, weil er dann das Augenmerk darauf lenken würde, dass die Belastung von hohen Einkommen/Vermögen/Unternehmensgewinnen zu niedrig ist.
Dann: Hör mir auf mit "sinnvollen" Ausgaben des Staates. Wir brauchen in Deutschland nicht mehr sondern weniger Bildung! Muss ich dir das erklären?