Gute Zeiten sind Gift für die Regierungsmehrheit: Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis. Wenn es den (speziell deutschen) Bürgern gut geht, dann neigen diese zum Wechsel an der Wahlurne. Wenn die Zeiten hingegen schlecht sind, versammeln sich alle hinter der Regierung. Daher ist es klug für eine Regierung, immer ein oder zwei Krisen herbeizureden oder herbeizuführen, so wie z.B. die Bankenkrise, die Migrationskrise, die Coronakrise oder die Klimakrise.
Der letzte Regierungswechsel fand ohnehin nur deshalb statt, weil die amtierende Merkel nicht mehr wollte, wäre sie noch mal angetreten, hätte die Union die Wahl gewonnen.
Rotgrün hat daher mit der kommenden Heizungskrise schon mal vorgesorgt, dass die Regierungsmehrheit erhalten bleibt.
Re: Reformen macht man am besten in guten Zeiten...
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Reformen macht man am besten in guten Zeiten...
- TheCalyx Re: Reformen macht man am besten in guten Zeiten...
- unbekannter Benutzer Re: Reformen macht man am besten in guten Zeiten...
- andimar Re: Reformen macht man am besten in guten Zeiten...
- unbekannter Benutzer Re: Reformen macht man am besten in guten Zeiten...