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  • Mathematiker

mehr als 1000 Beiträge seit 22.02.2014

Die fetten Merkel-Jahre sind vorbei

Ein großer Teil der geringeren Einnahmen gehe auf Steuerentlastungen zurück, welche die Bundesregierung im vergangenen Jahr beschlossen habe.

Zuzüglich ja noch der ganzen Bedienung der Sondervermögen, Bazookas etc.
Auch erlebt das Land zur Zeit eine Pleitewelle.
Während der Pandemie wurde jede Gaststätte gepampert, obwohl es in diesem Bereich immer viele Pleiten und Neueröffnungen gab.
Jetzt bleiben durch Homeoffice Kunden weg oder haben wegen der Inflation kein Geld mehr. -> Teure Verschwendung, weil sich solche Betriebe auch sehr leicht wieder eröffnen lassen.
Die ganzen Künstler und Soloselbstständigen wurden auch gepampert. Da wurde mit Einnahmen hantiert, die schon in guten Tagen kaum erreicht wurden.

Und beim Anstieg von Gas- und Öl wurde auch ganz kräftig geweint.
Da kam auch Onkel Olaf mit dem Geldtopf.

Aber wie heißt es so schön:
There is no such thing as a free lunch.

Der linke Flügel der SPD fordert laut Handelsblatt in einem neuen Papier, die Steuern für Gutverdiener und Vermögende zu erhöhen.

Und der Normalverdiener wundert sich hinterher immer, dass er schon offensichtlich zu den "Gutverdienern" und "Vermögenden" gehört.
Das ist ja sowieso die Lieblingsfigur bei diesen "Linken": Sich absurd viel Steuergeld als Diäten einstecken und dann großzügig etwas abgeben wollen.

Teile der SPD wollen demnach die Staatsausgaben senken, indem "überflüssige, unwirksame und umweltschädliche Subventionen" abgebaut werden.

Also ich würde ja einmal mit der Axt durch die ausufernden Sozialausgaben gehen und den Sozialkonzernen als Durchlauferhitzer das Wasser abgraben.
Auch stellt sich die Frage, warum Geduldete und Ausreisepflichtige den Steuerzahler ein Vielfaches des Durchschnittnettos kosten. Also eine ganze Horde von Leuten für diese Menschen rackern muss, obwohl die garnicht hier haben will? (Und dabei geht es nicht um irgendwelche notwendigen, medizinischen Maßnahmen.)

Also da ist richtig viel Musik drin. Was Unternehmenssubventionen betrifft: Da hat die EU schon ziemlich einen Riegel vorgeschoben. Das sind im Vergleich Peanuts.

Höhere Zinsen für den Schuldendienst müssen inzwischen ebenfalls berücksichtigt werden. Und Länder und Kommunen wollen auch nicht mit den Kosten der Flüchtlingspolitik alleingelassen werden.

Ha ha. In die goldenden Merkeljahren, hatten die überschuldeten Kommunen mit ihren Schulden sogar Geld verdienen können:
Durch die Negativzinsen gab es bei der regelmäßigen Umschuldung sogar richtig Geld.
Jetzt läuft der Hase wieder in die andere Richtung: Die Wohltaten von Einst drücken mächtig aufs Stadtsäckel.
Der Schuldendienst ist der zweitgrößte Ausgabenposten.

Und von der DDR lernen heißt siegen lernen:
Dort gab es immer nur neu oder kaputt!
So hat man auch hier angefangen kräftig bei den Instandhaltungskosten zu sparen.
Folge: Die Infrastruktur ist gerade in den Bereichen der Republik, in denen die größte Wertschöpfung stattfindet, völlig heruntergeranzt.
Da muss jetzt auch ordentlich Geld reingepumpt werden.

Dafür macht man ja gerade mit Deutschland-Takt und Deutschlandticket ein paar neues Fäßer auf, die wieder mit Steuergeldern gefüllt werden wollen.

Deshalb ruft der Steuerzahlerbund die Bundesregierung auf, zu einer stabilitätsorientierten Finanzpolitik zurückzukehren. "Deutschland ist bei Steuern und Sozialabgaben weltweit im Spitzenfeld", sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ).

Ja. Deutschland ist Weltmeister in der Umverteilung und in der Entreicherung der arbeitenden Bevölkerung.
Die Folgen dieses Irrsinns kann man wunderbar in der Wohnungswirtschaft und im Baugewerbe sehen. Gallopierende Bau- und Sanierungskosten, die von immer weniger Mittelschichtlern gestemmt werden können.
Auch für den kleinen Mieter, der sich seine Miete noch selber erwirtschaftet, wird die Sache immer enger, weil er sich eine werterhaltende Miete immer weniger leisten kann.

Nüchtern betrachtet: Das Ende der Fahnenstange ist schon lange erreicht. Nur ist man in Berlin zu dumm dieses zu begreifen.

Um die Sache einmal auf den Punkt zu bringen:
Rückwirkend wird man die Merkelzeit als goldene Jahre der Berliner Republik begreifen müssen, in denen die Bürger die Taschen voller Geld hatten.
Hatte sich alles nicht so prickelnd angefühlt? Tja. Dumm gelaufen. Mehr war in dieser Republik nicht drin.

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    1. Sinerider -9 Re: Die fetten Merkel-Jahre sind vorbei
    2. WebX   Re: Die fetten Merkel-Jahre sind vorbei
    3. unbekannter Benutzer   Re: Die fetten Merkel-Jahre sind vorbei
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