Einige der Meinungsschreiber scheinen genaueres zu wissen, Urteilen dann. Schön für sie.
Glaubhaft sind solche Aussagen aber nicht, Kommunikation sieht anders aus.
Wer tatsächlich sachkundige Aussagen tätigen möchte, sollte sein Wissen hie preisgeben.
1.Was ist das Anliegen dieser Gruppen, wer finanziert sie, welche Aufgaben sollen sie übernehmen.
2. Wer arbeitet mit -ohne Volle Namen und Anschrift bitte - Pseudonyme wäreN angebracht, und grobe, aber korrekte Angaben zur Ausbildung reichen
3. Was für Betätigungsversuche wurden denn vorgeworfen: auch da weder reißerisch noch vergesslich-unscharf berichten, damit das jeder bewerten kann.
Ich erinnere mich, daß die Berufsverbot-Gegenstimmen in den 70ern fundiert geäußert wurden, was zum Zuhören führte. Was hier dargelegt wird, ist Hörensagen-Hexentreiben in mittelalterlicher Klatschmanier: der Scheiterhaufen für die anderen brennt schon, schaun wir später, ob es Hexen waren oder nicht. Inakzeptabel.
Wenn das Jugendamt bestimmte Angebote zurückzieht, muß das sachliche Gründe haben. Die können, wie angedeutet im Artikel auch mit finanziellen oder personellen Problemen zusammenhängen, einer hier nicht angegebenen schlechten Nutzung oder nichterreichtem Hilfeziel. Von jedem etwas wäre auch möglich. Primärquelle ist der Bericht des Jugendamtes zur Schließung - der ist nicht verlinkt (selbst Namensschwärzungen dürften da nicht stören).
Was Dritte oder noch Spätere dazu sagen, ist für mich weniger relevant: politische Spielchen bringen uns ebensowenig weiter wie Kaffeesatzleserei über Gedanken und Motive oder Lebensgeschichten aus Behörden.
Ich vermag mir vorzustellen, daß der aus dem Koran von manchen Theologen herausgelesene Haß auf's Judentum sicherlich nicht in solchen vom Jugendamt bezahlten Arbeitsgruppen (oder was immer das für Organisationsformen sind) gehört, sondern im Gegenteil auf die schädlichen Wirkungen von Haß positiv gegengewirkt werden soll. Alles andere wäre strafbar, Aufruf zum Genozid an Juden ist ein Verbrechen.
Aufruf zum Mord an Palästinensern ebenfalls.
Ich hoffe, wir sind uns da einig.
Dann wäre klar, warum die geplanten Redebeiträge nicht veröffentlicht wurden: Enthalten sie Aufstachelung zum Haß gegen ein Volk, oder unterstellen sie fälschlicherweise einem Volk diese Absicht, ist das strafbar. Da kommt es sehr genau auf die Formulierung an, da muß man klugerweise mißverständliche, anders deutbare(mehrdeutige) Aussagen vermeiden.
Wird das von einer Staatsanwaltschaft entsprechend eingestuft, evtl. ein Verfahren eingeleitet, kann ich mir vorstellen, daß man Gelder und Kapazitäten lieber dort einsetzt, wo sie effektiver sind. Eine Neubewertung nach Vorlage bestimmter Gesichtspunkte - strafbare Handlungen zu fördern kann selbst Strafbarkeit auslösen.
Wüßten wir um die Eignung der Personen, ihre Ausbildung, würde unsere Bewertung sicherlich relevanter. Ich habe solche Info's nicht. Dann muß ich mich -leider- darauf verlassen, daß mir andere diese korrekt liefern, um zu entscheiden, ob es Ähnlichkeitsbezüge zu den Berufsverbiren der 70er gibt (damals rein ideologisch begründet, ohne strafrechtliche Vorwürfe).
Es scheint eher nicht so zu sein, oder habe ich einen sachlichen oder logischen Fehler begangen? Kann man diskutieren - aber bitte aufbauen auf dem, was hier der Öffentlichkeit glaubhaft mitgeteilt wurde.
Alle andere führt zu nichts, bleibt ein Gerüchtebrei, Fake-garniert. So etwas tun meiner Erfahrung nach besonders Menschen mit großem Geltungsdrang ohne Geltungsberechtigung (profundes Wissen), die auch gern darüber bestimmen wollen, wie andere zu denken haben.
Diese Menschen ordne ich einer cancel-culture-Minderheit zu. In einer Demokratie, in der die Mehrheit einen Konsens aushandeln muß, haben Minderheiten mit aggresiven Behauptungen keinen hohen Beliebtheitsgrad -die Regeln gebieten, Ihnen höflich, freundlich und bestimmt gegenüberzutreten, und ihre Meinung eben nur in begründbaren Fällen zu beachten.
Überzeugen ist nicht einfach. Was ich hier im Beitrag und an einigen Kommentaren gelesen habe, ist nicht ausreichend für eine diskussionswürdige Betrachtungsweise.
Sollte das angesprochene Thema belegbar sein: Originale und Wissen auf den Tisch. Berufsverbote sollten durch sein. Hie ist aber nichts vergleichbares zu sehen.