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  • dieGrüneFee

mehr als 1000 Beiträge seit 22.11.2006

der Tagesspiegel ist eh' am Ende...

Heute morgen erst die Abo-Werbung weggeschmissen...

Früher war die Verteilung einfach: Morgenpost machte Meinung - der Tagesspiegel die Information.

Heute ist er eher ein hippes Stadt-Magazin, das mit übertriebener Bandbreite verzweifelt versucht, Leser zu finden. Leider blieb dabei die Recherche-Tiefe auf der Strecke. Stattdessen Tittytainment, Stories, Mainstream und Alarmismus. Wie die B.Z. schafft er sich seine eigene Realität. Früher schrieben da renommierte Leute - heute irgend ein mit sich selbst beschäftigtes Jungvolk, welches die Wiedervereinigung nur aus dem Kino kennt...

Man kann das alles umsonst auch aus dem Internet ziehen. Artikel werden teilweise nur aus dem Englischen übersetzt, sind fehlerhaft - recherchiert wird, bis auf vielleicht Lokales, vom Sessel aus.

Wir haben schon vor vielen Jahren unser Abo gekündigt, als der Tagesspiegel nicht mehr zu Grammatik/Rechtschreibung fähig war. Man hatte echt eine zeitlang den Eindruck, der Thesaurus schreibt in der Redaktion...

Eine Zeitung sollte bilden - möglichst mehr als nur eine Meinung. Eine Zeitung, die ihre Muttersparche nicht beherrscht, spart vermutlich auch an anderer Stelle...

Richtig übel nehme ich die fehlende Ausgewogenheit - zunehmend viele Artikel provozieren und fördern damit die zunehmende Polarisation. Außerdem haben die da zu viele Transatlantiker. Meine Vater brachte es mal so auf den Punkt:

"Deutschland hat 20 Nachrichten-Magzine - aber nur 3 Meinungen..."

Wenn jemand Geld verdienen will, braucht er aber ein Alleinstellungs-Merkmal - der TS hat gerade sein vielleicht letztes aufgegeben...

Ihn bestraft das Leben.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (23.02.2022 16:02).

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