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Avatar von klarobello
  • klarobello

mehr als 1000 Beiträge seit 18.05.2017

Der Wind weht auch nachts

und gerade bei schlechtem Wetter und im Winter, wenn die Nächte lang sind, deswegen kommt Windanlagen besondere Bedeutung zu. Die Sonnenenergie ist mehr ein Statistikfüllsel, wie in diesem Beitrag, zur Beruhigung ökologischer Gemüter.

Weil Windenergie rund um die Uhr da ist, ist sie die wirklich wichtige Energie, die unsere Aufmerksamkeit verdient. Während Solarenergie praktisch von der Stange bequem verfügbar ist, ist sie bei Politikern und Medien beliebt, weil sie mit wenig Aufwand ordentlich etwas herzeigt.

Weil Windenergie hohen planerischen und bürokratischen und finanziellen Aufwand (also Arbeit) bedarf (der natürlich lieber für die Schätzchen verwendet wird, z.B. Schweinequälsubventionen für den Export) ist sie bei Politikern nicht so beliebt.

Aber sie ist nun mal die entscheidende Säule der Klimarettung.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.07.2022 20:13).

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  • Avatar von killingfields
    • killingfields

    mehr als 1000 Beiträge seit 20.06.2001

    Antwort auf Der Wind weht auch nachts von klarobello.

    klarobello schrieb am 05.07.2022 19:59:

    und gerade bei schlechtem Wetter,

    Deswegen werden Windkraftanlagen auch bei Sturm und böigem Wetter abgeschaltet.

    Weil Windenergie rund um die Uhr da ist, ist sie die wirklich wichtige Energie, die unsere Aufmerksamkeit verdient.

    Was leider so nicht stimmt, Windräder stehen still bei Flaute, bei Sturm und bei böigem Wetter. Energie kannst Du mit ihnen nur in einem ganz engen Nutzungsspektrum erzeugen. Warum meinst Du wohl sind die Windmühlen zur Erzeugung von Mehl verschwunden? Weil sie eben nicht permanent genutzt werden konnten.

    D.h. wenn wir wirklich Deinen Rat folgen würden, dann müssten wir so viele Anlagen aufstellen, dass z.B. Norddeutschland auch alleine die ganze Republik mit Energie versorgen könnte, weil z.B. in Bayern oder Baden-Württemberg eine Flaute wäre.

    Da wir aber täglich im Terrawatt-Bereich Strom benötigen, jede Windkraftanlage aber nur zwischen 2 und 6 MW an Strom erzeugt, reden wir hier von zehntausenden von Kraftwerken.

    Aber es gibt und gab Tage, da gab es in der ganzen Republik eine Windstille. Genau für solche Tagen benötigen wir dann auch Energiespeicher im Terrawatt-Bereich, falls die Öko-Energie einen komplett Ausfall hat.

    Aber sie ist nun mal die entscheidende Säule der Klimarettung.

    Die einzige Säule, die wir derzeit haben ist Energieverzicht oder Atomkraftwerke. Da wir uns gegen die Atomkraft entschieden haben, müssen wir den Stromverbrauch auf ein Maß senken, den wir wieder händeln können.

    D.h. 80% der Bundesbürger sollten sich auf stromlose Zeiten vorbereiten.

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  • Avatar von FuddelKing

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.05.2004

    Windräder werden auf SCHWACHWINDE optimiert

    Antwort auf Der Wind weht auch nachts von klarobello.

    warum wohl ? ...
    einfach um möglichst viele von den Dingern verkaufen zu können ?

    Aber das Schlimmste: Windräder können keine GRUNDPFANDRECHTE emittieren, weil
    sie nicht grundlastfähig sind - d.h.: Sie zerstören in voller Absicht das Eigentum von abermillionen Deutschen.
    Sobald Windräder aus dem Leasing raus laufen werden sie SHITcoins erzeugen und keine einzige kwh liefern.
    Für Wartung und Unterhalt des GRIDS wollen WIndräder nicht haften.

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  • Avatar von Mindeater
    • Mindeater

    mehr als 1000 Beiträge seit 29.12.2000

    Antwort auf Re: Der Wind weht auch nachts von killingfields.

    killingfields schrieb am 05.07.2022 20:25:

    klarobello schrieb am 05.07.2022 19:59:

    und gerade bei schlechtem Wetter,

    Deswegen werden Windkraftanlagen auch bei Sturm und böigem Wetter abgeschaltet.

    Weil Windenergie rund um die Uhr da ist, ist sie die wirklich wichtige Energie, die unsere Aufmerksamkeit verdient.

    Was leider so nicht stimmt, Windräder stehen still bei Flaute, bei Sturm und bei böigem Wetter. Energie kannst Du mit ihnen nur in einem ganz engen Nutzungsspektrum erzeugen. Warum meinst Du wohl sind die Windmühlen zur Erzeugung von Mehl verschwunden? Weil sie eben nicht permanent genutzt werden konnten.

    Die Besitzer einer Mühle die ich kenne, haben bei ihrer Mühle heute ein Windrad, weil sie schon immer vom kostenlosen Wind profitiert haben und die Idee kennen.

    D.h. wenn wir wirklich Deinen Rat folgen würden, dann müssten wir so viele Anlagen aufstellen, dass z.B. Norddeutschland auch alleine die ganze Republik mit Energie versorgen könnte, weil z.B. in Bayern oder Baden-Württemberg eine Flaute wäre.

    Bullshit. Das nennt sich europäisches Stromnetz und du bekommst aus dem Ausland Strom wenn du gerade nicht genug hast. Wobei wir Netto klar Strom exportieren.

    Da wir aber täglich im Terrawatt-Bereich Strom benötigen, jede Windkraftanlage aber nur zwischen 2 und 6 MW an Strom erzeugt, reden wir hier von zehntausenden von Kraftwerken.

    Aber es gibt und gab Tage, da gab es in der ganzen Republik eine Windstille. Genau für solche Tagen benötigen wir dann auch Energiespeicher im Terrawatt-Bereich, falls die Öko-Energie einen komplett Ausfall hat.

    Es gibt keine solche Windstille. Das ist physikalisch unmöglich. Und wieder sind wir nicht alleine auf der Welt und so wie wir unsere Nachbarn mit Strom versorgen wenn die was brauchen, läuft das auch anders rum. Und wenn wir erstmal unsere ganze Flotte elektrifiziert haben, haben wir gigantische Mengen an Stromspeicher rumstehen. Völlig davon abzusehen das in wenigen Jahren Batterien für 35Euro die kWh zu haben sein werden und jeder Hausbesitzer dann Akkus im Keller hat um seinen Solarstrom selber zu verbrauchen.

    Aber sie ist nun mal die entscheidende Säule der Klimarettung.

    Die einzige Säule, die wir derzeit haben ist Energieverzicht oder Atomkraftwerke. Da wir uns gegen die Atomkraft entschieden haben, müssen wir den Stromverbrauch auf ein Maß senken, den wir wieder händeln können.

    D.h. 80% der Bundesbürger sollten sich auf stromlose Zeiten vorbereiten.

    Das Gelaber gibt es seit immer. Und heute ist das Stromnetz stabiler den je. In meiner Kindheit gab es regelmäßig immer wieder Stromausfälle und das auch über Stunden und teilweise Tage. Jetzt ist es bei mir schon über 15 Jahre her das ich einen Stromausfall mitbekommen habe. Obwohl laut den Schwarzsehern schon in den 90igern das Stromnetz implodieren sollte und auf jeden Fall mit Einführung des EEGs.

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  • Avatar von Abtrünniger Zauberer
    • Abtrünniger Zauberer

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.01.2012

    Schon wieder das Grundlastmärchen

    Antwort auf Windräder werden auf SCHWACHWINDE optimiert von FuddelKing.

    was willst du denn mit Grundlast in einem volatilen Netz erreichen?
    Du weißt was Grundlast ist?

    Stell dir folgende Fragen:
    Was passiert, wenn weniger Strom ins Netz eingespeist als herausgenommen wird?
    Was bringt es dir, die "Grundlast" zu erfüllen - aber trotzdem obige Situation eintritt weil der Stromverbrauch - o Wunder - über der Grundlast liegt?

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  • Avatar von Tinkiwinki
    • Tinkiwinki

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.06.2001

    Antwort auf Schon wieder das Grundlastmärchen von Abtrünniger Zauberer.

    Da hat aber jemand überhaupt keine Ahnung. Das Problem der inkompetenten ideologisch verblendeten Grün-Sternchen-Experten: sie labern über Technologien, die sie nicht verstehen, weil es an simpelsten Grundwissen fehlt.

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  • Avatar von Abtrünniger Zauberer
    • Abtrünniger Zauberer

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.01.2012

    Antwort auf Re: Schon wieder das Grundlastmärchen von Tinkiwinki.

    Die Fragen sind ja gut lesbar, anscheinend haben sie sie sich nicht durchgelesen. Vor lauter Geifer überlesen?

    Was bitteschön wollen sie mit einer Grundlast in einem volatilen Netz noch aussagen? Für was soll dieser Begriff noch taugen? In einem Netz voller volatiler Erzeuger und ohne "Grundlastkraftwerke" ist diese statistische Größe ohne Belang.

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  • Avatar von Alexander Durin
    • Alexander Durin

    mehr als 1000 Beiträge seit 21.03.2013

    Manchmal kT

    Antwort auf Der Wind weht auch nachts von klarobello.

    kT

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  • Avatar von Kamikater2
    • Kamikater2

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.03.2020

    Antwort auf Re: Der Wind weht auch nachts von killingfields.

    killingfields schrieb am 05.07.2022 20:25:

    klarobello schrieb am 05.07.2022 19:59:

    und gerade bei schlechtem Wetter,

    Deswegen werden Windkraftanlagen auch bei Sturm und böigem Wetter abgeschaltet.

    Also WKA werden erst ab Windstärken über 25 m/s abgeschaltet, da sind wir bei Windstärke 11 von 12.
    Gibt es sehr selten auf See und quasi nie im Landesinneren.
    Da haben wir dann ganz andere Probleme als n paar WKAs die kurz keinen Strom mehr liefern (meistens keine Leitungen mehr).

    Also das WKAs wegen zuviel Wind abgedreht werden müssen kommt so gut wie nie vor, höchstens wenn dadurch Überproduktion entsteht die man nicht verbrauchen kann.

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  • Avatar von Kamikater2
    • Kamikater2

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.03.2020

    Antwort auf Re: Der Wind weht auch nachts von killingfields.

    killingfields schrieb am 05.07.2022 20:25:

    Aber sie ist nun mal die entscheidende Säule der Klimarettung.

    Die einzige Säule, die wir derzeit haben ist Energieverzicht oder Atomkraftwerke. Da wir uns gegen die Atomkraft entschieden haben, müssen wir den Stromverbrauch auf ein Maß senken, den wir wieder händeln können.

    D.h. 80% der Bundesbürger sollten sich auf stromlose Zeiten vorbereiten.

    Stromlose Zeiten so ein Quatsch. Schonmal was von Kaltreserve gehört? Deutschland hält 5,5 GW alte Kraftwerke vor die innerhalb von 24h Einsatzbereit sind sollte es zuwenig Kraftwerksleistung auf Grund eines Extremfallws geben.
    Das ist halt mal eben die Leistung von 4 deutsche AKWs, da muss schon EXTREM viel passieren dass das nich reicht. Geht dann der Strom aus? Nein, dann gibt es erstmal Lastabwurf, Industrien mit einem verbilligten Stromtarif die dafür als erstes keinen Strom mehr kriegen.
    Erst wenn das auch nicht mehr reicht, dann kommt es zu einem echten Stromausfall und einzelne Regionen werden vom Netz getrennt um das restliche Stromnetz aufrecht zu erhalten.

    Die meisten Stromausfälle entstehen aber nicht durch zuwenig Stromleistung sondern durch gekappte Leitungen oder brennenden Umspannwerken, weswegen meistens auch nur ein rel. kleines Gebiet betroffen ist.

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