Wenn der Preisträger von "den Russen" in ihrer Funktion als brutale Aggressoren und Invasoren spricht und sie mit ihren eigenen menschenverachtenden und entmenschlichenden Taten in Verbindung setzt, dann ist das nicht nur legitim, sondern auch völlig korrekt und steht deswegen einem Friedenspreis in Anbetracht der sonstigen und vom Autor hier völlig missachteten Leistungen nicht im Weg.
Wenn jemand in Anbetracht der Schrecken des Dritten Reiches und verübten Gräuel die Täter als "Horden" beschimpft, würde man ihm sicher nicht widersprechen oder ein "moralisches Verrennen" unterstellen wollen.
Es ist bemerkenswert, aber keineswegs überraschend, dass die hier aktiven Autoren das im Falle Russlands aber dennoch tun.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (27.10.2022 17:59).