heutige Linke und Linksliberale eine zunehmend entnormte, zunehmend deregulierte Gesellschaftsordnung durchsetzen
Die gestrigen Linken wollten das. Die heutigen sind da aber (gefühlt) völlig anders drauf. Da möge sich der Individualismus doch bitte in Nichts auflösen und man in der Gesellschaft unsichtbar werden - und bis zu Selbstaufgabe solidarisch sein. Alle haben sich mit jedem Hirnkrampf von Wenigen zu befassen. Alle stellen Erwartungen an ihre Außenwelt, die sich gefälligst um ihre Wünsche und Hoffnungen sorgen soll - nur selbst beitragen/sich verändern kommt nicht in Frage. Sie schreien nach Regulierung in allen Bereichen! "Ur-Linke" wollen nicht dominieren und akzeptieren auch nicht dominiert zu werden!
Die ursprüngliche Bedeutung von Anarchie (Hierachielosigkeit, nicht Gesetzlosigkeit) gehört zu den "alten Linken", nicht zu den heutigen!
Ne - das Links, was da beschrieben steht, das gibt es (leider) kaum noch bzw. hauptsächlich bei den älteren Generationen, aber eben nicht bei den "heutigen Linken".
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Erziehung der Menschen nicht zu einer Gesellschaft der vielen Verschiedenen, Heterogenen, sondern der Ähnlichen, Gleichgesinnten, zu einer durch Bürgertugend zusammengehaltenen Republik
Wenn ich das lese wird mir schlecht! Dann glaube ich, dass hier ein BWLer am Werk ist und die Menschen - die Human-Resources - einfacher kontrollieren und abfertigen will.
Die viel beworbene "Vielfalt" und das "Bunt" - alles nur leere Worthülsen um das Gegenteil durchzudrücken?
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (17.01.2023 11:08).