Die stärkste Fraktion im Bundestag müssten eigentlich die Nicht Wähler sein. Wenn ich mir einen Wahlzettel anschaue wird es immer schwieriger das kleinste Übel auszumachen, den Kandidaten den man vorbehaltlos unterstützen möchte gibt es eh nicht. Die Wahlprogramme der Parteien sind wertlose, ihre Umfallrichtung unvorhersehbar.
Wäre es da nicht besser wir beenden den Quatsch mit durch die Wirtschaft aufgebauten Politdarstellern die sich kompetenzlos und sogar unausgebildet einbilden zu wissen was das "Volk" möchte?
Jeder im Melderegister verzeichnete Bürger zwischen 18 und 60 Jahren kommt in die Lostrommel seines Wahlbezirkes (wer geil auf Politik ist darf sich freiwillig auch 3 mal eintragen) und dann wird eine Person ausgelost. Diese darf dann nach Berlin wird dort 3 Monate vor Amtsantritt in den Verfahrensabläufen geschult. Minister dürfen die Abgeordneten dann aus ihren Reihen wählen oder auch externe "Geschäftsführer" einstellen. Wer einmal Abgeordneter war, kommt nie wieder in die Lostrommel, um einen zweite Amtszeit auszuschließen. Es gibt keine Fraktionen, keinen Fraktionszwang, jeder ist nur seinem Gewissen verpflichtet.
300-400 Abgeordnete sollten vollkommen ausreichen um das Volk zu vertreten.
Die Konzerne mit ihren Lobbyisten würden kotzen 😎
Und eine Bevölkerungsquerschnitt wäre in Berlin als Volksvertretung eingesetzt.
Warum wählen wir noch unsere Volksvertreter?
-
Antwort auf Warum wählen wir noch unsere Volksvertreter? von wahrheit.
wahrheit schrieb am 24.05.2023 12:35:
(wer geil auf Politik ist darf sich freiwillig auch 3 mal eintragen)
Das würd ich weglassen, da sammelt sich sonst wieder die selbe Klientel überproportional da oben an.
Sonst könnte ich dem ganzen schon was abgewinnen, Man könnte es sich dann wohl sogar leisten die Abgeordneten für ihre Amtszeit gut zu bezahlen und eine auskömmliche Pension draufzupacken, dafür aber drastisch durchgreifen sollte auch nur ein Euro an dubiosen Zuwendungen, auch nach der aktiven Amtszeit angenommen werden (Haft/Einzug des Vermögens). Anders könnte man wohl kaum verhindern dass die Auserwählten sich doch jemand anderem als ihrem Gewissen verpflichtet fühlen. -
Antwort auf Warum wählen wir noch unsere Volksvertreter? von wahrheit.
Da fehlt aber etwas Wichtiges:
Nach Berlin werden nur Anwälte, Lehrer sowie Soziologen und Politik-Profis geschickt.
Alle anderen können sich gar nicht "einarbeiten" und haben vor allem nach der Amtszeit zu viel Know-How verloren. Die können dann nicht zurück. -
Antwort auf Re: Warum wählen wir noch unsere Volksvertreter? von Vonhintensepp.
Vonhintensepp schrieb am 24.05.2023 17:14:
Man könnte es sich dann wohl sogar leisten die Abgeordneten für ihre Amtszeit gut zu bezahlen und eine auskömmliche Pension draufzupacken, dafür aber drastisch durchgreifen sollte auch nur ein Euro an dubiosen Zuwendungen, auch nach der aktiven Amtszeit angenommen werden
Eine gute Bezahlung für Abgeordnete bestände exakt auf Höhe des Medianeinkommens. Und statt einer Pension würde es doch reichen, die Arbeitgeberbeiträge für die Rente zu bezahlen. Abgeordnete brauchen keine Sonderlocken, die sie über den Normalbürger erheben.
Die Verfolgung von Korruption muss man deshalb übrigens nicht ausschließen. Wenn entsprechende Regelungen schon bei Geburtstagsgeschenken für kleine Beamte greifen, kann es nicht so schwer sein, dies auch gegenüber Abgeordneten durchzusetzen.Allerdings braucht es eine ganz wichtige Regel. Abgeordnete dürfen nicht selbst über Regelungen entscheiden, die sich auf Versorgung, Rechte oder Einschränkungen von Abgeordneten beziehen. Selbstkontrolle funktioniert einfach nicht, wo saftige Pfründe rufen.
-
Gute Frage. Tatsächlich
Antwort auf Warum wählen wir noch unsere Volksvertreter? von wahrheit.
Und wider der Tatsache das wählen an und für sich ein wichtiges Privileg ist, steht Mensch immer öfter vor dem Wahlzettel und stellt fest das eigentlich jeder (selbst das kleinste Übel) aus der ganzen Mischpoke unwählbar ist. Weil so gesehen bei allen nur der eigene Vorteil im Vordergrund steht, verbunden mit einem Nach-mir-die-Sinflut Dogma + was kümmert es mich wenn es dem Souverän schlecht geht, ich mache ohnehin was ich will.
Zeit für eine KI als regierende Instanz, gesichert gesteuert durch durch die Mehrheitsmeinung?