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Avatar von observer3
  • observer3

mehr als 1000 Beiträge seit 31.12.2005

Einige Plausibilität spricht für Hershs Enthüllungsgeschichte.

Nachdem nicht nur Wagenknecht. sondern auch Kubicki (Mitglied einer Regierungspartei) die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 gefordert hat, haben die USA wohl das Vertrauen in die deutsche Regierung bzgl. der Nichtinbetriebnahme der Pipeline verloren und haben dann vermutlich diese "Tatsachen" geschaffen. Diese Vermutung lag von Anfang an nahe.
Vielleicht gibt es deutsche Regierungspolitiker, die gar nicht so unglücklich über den Anschlag sind, sind sie doch dadurch die Forderungen nach Öffnung der Pipeline los geworden.

Ein starkes Indiz, dass es die USA waren, ist m.E. die Ankündigung Bidens in der gemeinsamen Pressekonferenz mit Scholz, dass er im Falle eines russischen Einmarsches in die Ukraine, Nord Stream "ein Ende bereiten" werde.
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Aussage von Scholz (bin nicht sicher, ob es bei der gleichen Pressekonferenz war), dass er "alles mit den USA gemeinsam machen" wolle. Da wäre es eigentlich die wichtigste Frage, die unsere Medien an den Kanzler stellen müssten, ob er vor dem Anschlag eingeweiht wurde.

Unsere Leitmedien tun aber alles, um die Geschichte von Hersh zu diskreditieren. Dass die Details darin geprüft werden müssen, ist natürlich richtig und selbstverständlich. Aber die entsprechenden Artikel gehen dann im allgemeinen schnell dazu über, Hersh als Person zu diskreditieren.
Was die Forderung nach Aufklärung oder gar eigene Beitraäge zur Aufklärung dieses terroristischen Anschlags angeht, haben unsere Leitmedien auf der ganzen Linie versagt. Dafür fallen sie nun über einen der bekanntesten Enthüllungsjournalisten her, der es wagt, zu diesem Thema eine Enthüllungs-Story zu bringen. Ein trauriger Zustand unserer Leitmedien.

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