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    • Orca30

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.11.2004

    Antwort auf Re: Linke Marktverkrüppelung hat noch nie funktioniert, nirgendwo von Rob 1.

    Rob 1 schrieb am 22.06.2021 15:11:

    Orca30 schrieb am 22.06.2021 14:38

    Sie dürfen nicht vergessen, das war 2006. Vielleicht waren damals die 6000€ für eine unrenovierte Wohnung nicht das Schnäppchen, wonach es heute aussieht.

    Naja, unrenoviert wars auch als Mietobjekt.
    Den Kaufpreis geteilt durch die Kaltmiete kann man sich ja ausrechnen, wie lange es dauert, bis die Bude abbezahlt ist und immer einen Wert darstellt, auch wenn die Preise nicht steigen sollten.
    Berlin ist doch kein Dorf im Outback.

    Immerhin waren da Schröders "Rentenreformen", besser Kürzungen schon durch und man kann doch nicht damit rechnen, dass das Mietniveu nach Verkauf an einen Investor so niedrig bleibt.
    Es gab eben kein Interesse des Senats, einfachen Bürgern zu Wohneigentum zu verhelfen.

    Es ist bestimmt kein Zufall, dass in Berlin die Eigentumsquote so wahnsinnig niedrig ist, das ist eben einfach eine Mieterstadt.

    Als Berlin noch eine Insel in der DDR war, stimmte das sicher, weil Viele nur befristet dort lebten und sei es, um nicht zum Bund zu müssen, aber Heute....?

    Eine Bude in der Hauptstadt zu haben, kann doch nicht verkehrt sein, zumal ein Regierungsitz auch immer eine Sogwirkung auf Diplomaten, Wirtschaft, Journaille etc. hat.

    Sicher, diese Meinung teile ich auch, nur leider die Berliner nicht. 15% Eigentumsquote sind ein europaweiter Negativrekord. Und auch ohne den Verkauf der Senatswohnungen, Anfang der 2000er war sicher auch sonst noch genug günstiges Angebot auf dem Markt. Wollte nur keiner.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 05.06.2020

    Antwort auf Re: Linke Marktverkrüppelung hat noch nie funktioniert, nirgendwo von Hamanda Nur.

    Hamanda Nur schrieb am 22.06.2021 12:42:

    Gelernt: Nie wieder Geld in eine Sache mit Parteifingern dazwischen. Die wollen auch nur ihren Reibach machen - und immer ohne rechtliche Konsequenzen, wenn es schiefgeht.

    Bei meinen ersten geschäftlichen Kontakten mit einer Bank wegen eines Kredites den ich übrigens nicht bekam, sagte der bald in Rente gehende Chef zu mir: Junge ich geb dir noch einen Rat, investiere nie in subventionierte Geschäfte, die Politik kann sich Morgen ändern und du stehst dumm im Regen. Subventionen nimmt man mit, aber ein Geschäft muss sich auch so rechnen.

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    • OckhamOS

    mehr als 1000 Beiträge seit 24.09.2015

    Antwort auf Re: Linke Marktverkrüppelung hat noch nie funktioniert, nirgendwo von .

    Norbert Münster schrieb am 22.06.2021 10:54:

    OckhamOS schrieb am 22.06.2021 10:48:

    Berlin ist ja genau das richtige Beispiel für einen deregulierten Wohnungsmarkt.

    Und jetzt wachen wir auf, erinnern uns an die Mietpreisbremse welche die Anzahl der Mietwohnungen auf dem Markt halbiert hat und hören auf solchen Blödsinn von einer Deregulierung zu faseln.

    Ach! Wie ich mich erinnere, waren die Steigerungen der Durchschnittsmiete in B in den 2 Jahren nach der Mietpreisbremse höher als in den 2 Jahren zuvor. Diese sogenannte Regulierung hatte also so viele Schlupflöcher, daß das Gegenteil passierte.
    Und dann erst der Mietendeckel!
    Plötzlich mussten viel weniger Berliner Mieter wegen unleistbarer Mieterhöhungen umziehen, so daß der "Markt" plötzlich keine freien Wohnungen für Besserverdiener mehr anbieten konnte?
    Ja, das ist natürlich ein absolut untragbarer Zustand! Musste dann ja auch höchstrichterlich weg.

    Blödsinn von einer Deregulierung

    Weißt Du eigentlich, wovon Du sprichst?

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  • Avatar von juliuscäsar
    • juliuscäsar

    326 Beiträge seit 19.06.2021

    Antwort auf Re: Linke Marktverkrüppelung hat noch nie funktioniert, nirgendwo von Karl_Dalheimer.

    Ich denke, es wäre an der Zeit, auch mal darauf hinzuweisen, dass es vor allem rotgrüne Landesregierungen waren (wie etwa in Berlin), die das kommunale Tafelsilber (sprich Wohnungsgesellschaften) für'n Appel und 'n Ei verscherbelt haben - an jene Investoren, die man nun als "Miethaie" verteufelt. Wie vereinbart man es eigentlich mit dem eigenen Gewissen, erst die Wohnungsgesellschaften an Investoren zu verkaufen und dann ein paar Jahre später die Käufer als gierige Finanzhaie zu beschimpfen?
    Ein weiterer Gedanke: Wohnen zur Miete verteuert sich auch dadurch, dass HEIZEN immer teurer wird. Grund ist die "Bepreisung" von CO2. Ja, ja, Klimaschutz ... blablabla ... Auch da geht mir die Heuchelei der rotgrünschwarzen Politiker auf den Zeiger - die haben nämlich tatsächlich darauf spekuliert, dass die Hälfte dieser Preiserhöhung vom Vermieter bezahlt werden solle und der Unmut der MIeter so in Grenzen gehalten werden könne ... Aber warum sollte ein Vermieter die Hälfte der Heizkosten(erhöhung) seines Mieters übernehmen? Auf welcher rechtlichen Grundlage? Ein Unternehmen, das mir per Leasing ein Auto zur Verfügung stellt, beteiligt sich doch auch nicht zur Hälfte an den von mir verursachten Spritkosten!
    Mir geht es auf die Nerven, dass überall darüber gejammert wird, dass die Mietpreise expoldieren - aber kaum jemand will sehen, dass dafür nicht NUR die "Gier" der "Miethaie" verantwortlich ist, sondern auch die m.M. geradezu irrsinnigen Gesetze und Verordnungen, die Bauen so verteuern, dass Vermieter die Mieten erhöhen MÜSSEN, um rentabel vermieten zu können. Genau das aber ist das Geschäftsmodell von Vermietern: Wohnungen zu rentablen Preisen zu vermieten. Wer das anstößig findet, muss eben DDR-Verhältnisse herbeiführen und "den Staat" als einzigen Vermieter etablieren. Wohin das führt, habe ich in meinem langen Leben in der DDR aus allernächster Nähe miterleben dürfen.
    Und nochmal extra für die Linken: Niemand kann gezwungen werden (und ich hoffe, das bleibt so, auch wenn ich selbst kein Vermieter bin), zu nicht kostendeckenden Mietpreisen Wohnungen anzubieten. Der bescheuerte Mietendeckel in Berlin hat ja deutlich gezeigt, was passiert, wenn das dennoch versucht wird ...

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  • Avatar von hsmicha
    • hsmicha

    mehr als 1000 Beiträge seit 29.12.2008

    Rechtes Rumgetrolle, wie immer

    Antwort auf Linke Marktverkrüppelung hat noch nie funktioniert, nirgendwo von .

    Egal wo der Staat seine Finger nicht aus dem Spiel nehmen kann und Verkaufs- oder Mietpreise vorschreibt die nicht kostendeckend sind, nimmt das Drama seinen Lauf.

    Wie immer hanebüchener Unsinn von Dir. GERADE der schwedische Staat zeigte doch in den letzten Jahrzehnten, dass sich Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit sehr wohl vertragen können.

    Egal ob San Francisco oder Berlin mit deren Mietpreisbremsem oder Venezuela mit der Lebensmittelpreisbremse.

    Was du mal wieder bewusst ausblendest, ist, dass die Misere auf dem Wohnungsmarkt mit dem Ausverkauf der kommunalen Häuser (und ja, das geht auf die SPD zurück) ihren Anfang genommen hat.

    Die kleinen ungewaschen und gierigen Finger linker Regierungen gehören nicht in den Markt.

    Denn der Markt ist heilig. Dafür muss man rein sein (sic!). Die quasi-religiöse Verblödung, die Du hier von Dir gibst, ist ganz prototypisch für jegliche Deiner über 1000 Beiträge im Forum.

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