schlummern Fähigkeiten, von denen sich der Homo Ökonomikus keinen Begriff macht. Fakt ist offenbar, dass sich Kompetenz für Deutsch und Mathe in den letzten Dekaden in erschreckendem Ausmaß (um die 20% etwa) verringert hat.
Mit der abgegebenen Leistung hängt das nicht unbedingt zusammen, weil natürlich schon ein Maximum an Leistung aus Grundschülern herausgeholt wird, um sie auf den gnadenlosen Konkurrenzkampf ihres späteren Lebens vorzubereiten.
Die Lernfähigkeit und Sachkompetenz des Menschen nimmt auf die Dauer unter Leistungsdruck eher ab, als sie zunimmt. Leistungsdruck ist vielleicht sinnvoll, um kurzfristig Lebensenergie, beispielsweise unter Erwachsenen unter Produktionsbedingungen abzuschöpfen aber übertrieben werden sollte dies nicht, weil übermäßiger Leistungsdruck, miserable Arbeitsbedingungen oder so weiter selbst unter normalen Arbeitsbedingungen der Produktivität abträglich sind, und erst recht also im zarten Kindesalter. Mit einem neoliberalen Gesundheitswesen haben wir uns schon abgefunden aber den Neoliberalsmus schon auf die Kindeserziehung anzuwenden, ist wirklich eine schlechte Idee.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (21.10.2022 19:33).