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    Antwort auf Diskriminierung von Pnyx (1).

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    mehr als 1000 Beiträge seit 26.02.2019

    Antwort auf Man muss ja nicht gleich auf Verschwörung trimmen. von Suicido.

    Suicido schrieb am 26.08.2021 07:25:

    Es reicht vollkommen das alte Sprichwort: "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing."

    Wenn das so ist: Von wem wirst du denn bezahlt und warum machst du das nicht transparent?

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    Antwort auf Gesperrter Beitrag von -.

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    Epedemiologisch unsinnig

    Antwort auf Diskriminierung von Pnyx (1).

    Pnyx (1) schrieb am 26.08.2021 03:55:

    Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit. Wer diese Einsicht nicht aufbringt, muss mit Nachteilen rechnen. Wenn ich gegen irgendwas zivilen Widerstand leiste, ist mir auch klar, dass das einen Preis hat.

    Ja, aber Ihre schönen philosophischen Formeln helfen aber auch nicht mehr, wenn der gesellschaftliche Zusammenhalt vollständig verloren geht.

    Dazu kommt - 2G ist die Alternative zum Lockdown oder jedenfalls Massnahmen, die alle einschränken. Dann müssen alle einen Preis zahlen, auch diejenigen, die sich korrekt verhalten. Ist das dann fair? Diskriminierung ist manchmal angebracht.

    Glauben Sie das wirklich?
    2G kommt mir hauptsächlich eher so vor wie eine Legitimations- und Rechfertigungskampagne der Regierung für all ihre (teils unhaltbaren) Aussagen, die sie über die Zeit zum Impfen gemacht hat.
    Außerdem soll es natürlich als Schikane gegen die Impfverweigerer dienen.

    Epedemiologisch macht das meines Erachtens nicht wirklich viel Sinn.
    Seit Wochen steigt die Testpositivrate steil an. Die Anzahl der PCR-Tests sinkt aber immer noch leicht! Zum ersten Mal wird in einer ansteigenden Flanke einer Welle weniger getestet.
    Und es gibt auch viel weniger Schnelltests und es wird noch viel weniger geben, wenn die nicht mehr kostenlos sind.
    Man nimmt also die Tests immer mehr aus der Pandemiebekämpfung, jene Tests, die bisher immer als Schlüssel zum Erfolg gegolten haben - und ersetzt sie nur durch 2G.
    Und das soll epedemiologisch betrachtet gut sein?

    Natürlich. Geimpfte infizieren sich deutlich seltener als Ungeimpfte und Geimpfte übertragen das Virus viel seltener als Ungeimpfte. So viel ist sicher, wobei diese Aussagen mit fortschreitender Zeit, aufgrund der Impfabschwächung immer mehr an Wert verlieren.
    Aber die Geimpften, die es übertragen können, können auch ganz schnell zu Superspreadern werden, denn, wie wir mittlerweile wissen, können Geimpfte genauso infektiös sein wie Ungeimpfte, allerdings viel weniger lang.
    Doch bei einer Veranstaltung mit sagen wir mal 100 Leuten könnte ein solcher Geimpfter Superspreader schon ne Menge Schaden anrichten. Und möglich wäre ja auch, dass geimpfte Infizierte, eben wegen ihrer Impfung deutlich weniger und schwächere oder gar keine Symptome haben, somit also auch nicht gewarnt sind, dass sie infektiös sein könnten. Und da sie auch nicht mehr getestet werden...

    Wenn sie es wirklich sicher machen wollen, dann sollten z.B. bei größeren Veranstaltungen alle Teilnehmer getestet werden, wie bis vor einiger Zeit auch noch.
    Aber nein das geht ja nicht mehr, weil dann die Erwartungen der geimpften Leute enttäuscht würden.

    Und wenn Sie aus Solidarität mit den Querschlägern einen Preis mitzahlen wollen - bitte, das ist Ihre Entscheidung.

    Impfskeptiker/Impfverweigerer /= Querdenker. Es gibt keine 30% Querdenker in Deutschland, aber in etwa so viele Erwachsene, die sich bisher nicht haben impfen lassen. Abgesehen davon die ganze Problematik des Kinderimpfens. Die kann man nun wirklich nicht nur den Querdenkern anlasten.

    Ich möchte einfach nicht in ein Lokal oder eine Veranstaltung gehen, wo meine ungeimpften Freunde draußen bleiben müssen. Auf sowas verzichte ich dann zu gerne.

    Ich denke einfach man kann es sich nicht leisten 30%, oder auch wenns nur 20% wären, der Geselllschaft einfach auszugrenzen und dann auch noch moralisch zu branntmarken.
    Diesen Preis zu zahlen, möchte ich nicht mithelfen.

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    ...

    Antwort auf Man muss ja nicht gleich auf Verschwörung trimmen. von Suicido.

    Und wieder einer, der mich als Auftragsschreiber denunziert. Erstens kommt er auf meine Ignorierliste und zweitens wegen Beleidigung gemeldet. Und nur deshalb nicht mit einer von Joschka Fischer verwendeten Verbalinjurie eingedeckt, weil das im letzten Fall auch als Zitat nicht goutiert wurde.

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    Re: ...

    Antwort auf Epedemiologisch unsinnig von Two Moon.

    Wenn die Argumente ausgehen steigt man auf die Metaebene. Es gehe um ein höheres Gut, den Zusammenhalt der Gesellschaft, da müsse man gesundheitlich gesellschaftsschädliches Verhalten tolerieren.

    Aber nein, ganz im Gegenteil - das ist der Moment, in dem man sich breit in den Wind stellen, den Konflikt austragen muss. Es geht um eine Pandemie, also um eine ansteckende Krankheit, die immer weiter Schaden anrichtet, wenn man sich ihr irrational nähert.

    Die Gesellschaft ist stets polarisiert, mal mehr mal weniger. Das heutige Polarisierungsniveau hat mit dem zunehmenden Systemversagen des bürgerlichen Staates zu tun und seiner Reaktion darauf, die immer mehr Menschen an den Rand drängt. Die Reaktion auf die Pandemie ist nicht Ursache, sondern bereits Folge eines zunehmenden gesellschaftlichen Entfremdungsgeschehens. Darauf im Einzelnen einzugehen, wäre hier zu zeitaufwendig. Ich verweise auf meine Kommentare zu anderen Themen.

    Ich spreche übrigens stets von Querschlägern, deren Menge nicht zwangsläufig kongruent ist mit den sich zu bestimmten Gruppierungen Bekennenden. Ich schliesse auch niemanden aus. Ich denke nicht identitär. Man kann auch zur Vernunft kommen und obskurantistischen Unsinn hinter sich lassen.

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    auskämpfen?

    Antwort auf Re: ... von Pnyx (1).

    Pnyx (1) schrieb am 26.08.2021 19:08:

    Wenn die Argumente ausgehen steigt man auf die Metaebene. Es gehe um ein höheres Gut, den Zusammenhalt der Gesellschaft, da müsse man gesundheitlich gesellschaftsschädliches Verhalten tolerieren.

    Aber nein, ganz im Gegenteil - das ist der Moment, in dem man sich breit in den Wind stellen, den Konflikt austragen muss. Es geht um eine Pandemie, also um eine ansteckende Krankheit, die immer weiter Schaden anrichtet, wenn man sich ihr irrational nähert.

    Die Gesellschaft ist stets polarisiert, mal mehr mal weniger. Das heutige Polarisierungsniveau hat mit dem zunehmenden Systemversagen des bürgerlichen Staates zu tun und seiner Reaktion darauf, die immer mehr Menschen an den Rand drängt. Die Reaktion auf die Pandemie ist nicht Ursache, sondern bereits Folge eines zunehmenden gesellschaftlichen Entfremdungsgeschehens. Darauf im Einzelnen einzugehen, wäre hier zu zeitaufwendig. Ich verweise auf meine Kommentare zu anderen Themen.

    Ich spreche übrigens stets von Querschlägern, deren Menge nicht zwangsläufig kongruent ist mit den sich zu bestimmten Gruppierungen Bekennenden. Ich schliesse auch niemanden aus. Ich denke nicht identitär. Man kann auch zur Vernunft kommen und obskurantistischen Unsinn hinter sich lassen.

    Was Sie hier als Metaebene bezeichnen war doch nur ein Teilaspekt meiner Argumentation. Der Titel meines Posts war "Epedemiologisch unsinnig".
    Auf diesen wesentlichen Teil sind Sie aber gar nicht eingegangen, sondern Sie gingen dann lieber selber auf die Metaebene.

    Ich stimme Ihnen natürlich zu, wenn Sie sagen, dass die Gesellschaft sowieso immer mehr polarisiert ist/wird in letzter Zeit und dass das auch weniger mit der Pandemie ansich und den daraus folgenden Maßnahmen zu tun hat. Das ist aber doch kein Grund auch noch Öl ins Feuer zu gießen.
    Wenn sich dieses 2G in ganz Deutschland durchsetzt und danach rufen ja schon viele Stimmen, dann hat das auf anderer Ebene auch wieder negative Konsequenzen. Die Zeche müssen dann vielleicht Restaurantbesitzer zahlen, die 2G machen, weil sie sonst ihren Betrieb nicht rentabel führen können, denen aber dann vielleicht von irgendwelchen Radikalen die Fenster eingeschmissen werden oder denen noch Schlimmeres wiederfährt.

    Schon zu Beginn der Pandemie habe ich gesagt, dass ein wesentlicher Punkt um diese erfolgreich zu bekämpfen mit möglichst wenig Kolatteralschäden darin besteht eine möglichst hohe Einmütigkeit in der Gesellschaft zu erreichen. Und das denke ich noch immer, jetzt ganz besonders.
    Die jetzige Verfahrensweise führt aber zu immer mehr Radikalität auf beiden Seiten.

    Wenn Sie in die USA schauen sehen sie wohin das führt. Da ist nichts mehr mit "auskämpfen". Die müssen alles dafür tun damit es eben nicht ausgekämpft wird, weil das schlicht verheerend wäre.

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    • Pnyx (1)

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    Antwort auf auskämpfen? von Two Moon.

    Davon hab ich nichts gesagt. Und die usa ist ein besonders schlechtes Beispiel. Das muss ich Ihnen ja nicht erklären, warum die Gesellschaft dort seit Jahrzehnten zunehmend auseinanderdriftet.

    In Deutschland ist die Lage eine andere. Der Anteil derjenigen, die in der von Ihnen geschilderten Weise wegen 2G auf die Barikaden ginge ist doch ziemlich gering. Sie malen da einen Teufel an die Wand, den es nicht gibt. Die überwiegende Mehrheit ist klar vorgebrachten Argumenten durchaus zugänglich und sie hält sie cum grano salis, eventuell murrend an Regeln. Eine sehr laute Minderheit macht den Scheinriesen.

    Eigentlich gibts zu 2G keine Alternativen, die Schnelltests sind nicht besonders zuverlässig und auch die restlichen G's bekanntlich nicht perfekt. Und ganz dichtmachen will niemand.

    Restaurationsbetriebe z. B. müssen wohl auf einige Kunden verzichten, kriegen aber wahrscheinlich ein paar aus der Gruppe der Vorsichtigen dazu. Kein Grund für einen Aufstand.

    Übrigens wäre die Lage in Europa wahrscheinlich heute eine deutlich bessere, hätte sich die Politik nicht mit der kriminellen FIFA gemein gemacht. Ein dummer Fehler nach dem anderen. Wenn der Virus ein Mensch wär, würd er sich bedanken.

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    Antwort auf auskämpfen? von Two Moon.

    Nachtrag

    Studie: Jeder zweite Corona-Krankenhauspatient nach einem Jahr mit Langzeitfolgen
    Auch ein Jahr nach ihrer Erkrankung leiden einer Studie zufolge rund die Hälfte der wegen einer Corona-Infektion ins Krankenhaus eingelieferten Patienten noch an Langzeitfolgen. Die Autoren der chinesischen Studie, die am Freitag in der Fachzeitschrift "The Lancet" erschien, forderten daher eine bessere Berücksichtigung der Langzeitfolgen der Krankheit. Einer von drei Patienten sei auch nach einem Jahr noch kurzatmig. Bei Patienten, die mit einem schweren Verlauf der Erkrankung auf einer Intensivstation lagen, sei der Anteil der Menschen mit Langzeitfolgen der Studie zufolge noch höher. Die Forscher nutzten die Krankenakten von fast 1300 Patienten, die zwischen Januar und Mai 2020 in einem Krankenhaus in der chinesischen Stadt Wuhan behandelt wurden, wo das Virus zuerst entdeckt wurde.

    Wie viele solche Fälle wollen Sie?

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