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  • ollid

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"Spüli"

Spüli ist auch umweltschädlich. Eine ordentliche, wie beim Fracking verwendete, Menge in ein Gewässer einleiten und es wäre biologisch tot.

Außerdem sind das größere Problem die Stoffe welche die Fracking Flüssigkeit aus dem Gestein herauslösen kann. Da hat man dann unter Umständen im "Spüli" gelöste Schwermetalle.

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  • Avatar von DeLaurel
    • DeLaurel

    86 Beiträge seit 16.10.2002

    Antwort auf "Spüli" von ollid.

    Ich finde es witzig, das das nur Spüli sein soll, aber die genaue Zusammensretzung ist mega geheim.
    :)

    Delaurel

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  • Avatar von DasWoelfchen
    • DasWoelfchen

    mehr als 1000 Beiträge seit 21.01.2003

    Antwort auf "Spüli" von ollid.

    ollid schrieb am 15.08.2022 13:59:

    Spüli ist auch umweltschädlich. Eine ordentliche, wie beim Fracking verwendete, Menge in ein Gewässer einleiten und es wäre biologisch tot.

    Außerdem sind das größere Problem die Stoffe welche die Fracking Flüssigkeit aus dem Gestein herauslösen kann. Da hat man dann unter Umständen im "Spüli" gelöste Schwermetalle.

    Tritt das "Spüli" in das Grundwasser, dann müsste an jeden Trinkwasserentnahmebrunnen, der diese Grundwasserschicht anzapft, eine eigene aufwendige Wasseraufbereitung nachinstalliert oder gar der Brunnen geschlossen werden.

    Wie sieht es denn da überhaupt mit Haftpflichtversicherungen für Frackingbetriebe angesichts solcher Risiken aus?

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    • ollid

    mehr als 1000 Beiträge seit 27.10.2000

    Antwort auf Re: "Spüli" von DasWoelfchen.

    DasWoelfchen schrieb am 15.08.2022 16:49:

    Wie sieht es denn da überhaupt mit Haftpflichtversicherungen für Frackingbetriebe angesichts solcher Risiken aus?

    Wie man an der Situation in den USA, den Rückbau Fonds für deutsche Tagebaue und den Versicherungen für Atomkraftwerke sieht, vermutlich unzureichend.
    Zumal die Schäden ja noch Jahre nach dem Ende der Förderung auftreten können, wenn man eine Undichtigkeit feststellt. Da ist die verursachende Firma dann längst nicht mehr greifbar.
    Am Ende zahlt der Staat, wenn man Glück hat.

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    • unbekannter Benutzer

    612 Beiträge seit 03.02.2022

    Antwort auf Re: "Spüli" von ollid.

    Am Ende zahlt der Staat, wenn man Glück hat.

    Wer ist der Staat? Der Steuerzahler zahlt, dann gibt es eben eine neuer Umweltwiederherstelluungsabgabe!

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  • Avatar von ollid
    • ollid

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    Antwort auf Re: "Spüli" von .

    Diesemmel schrieb am 15.08.2022 19:51:

    Am Ende zahlt der Staat, wenn man Glück hat.

    Wer ist der Staat? Der Steuerzahler zahlt, dann gibt es eben eine neuer Umweltwiederherstelluungsabgabe!

    Schon klar. Das Glück ist aus Sicht der direkt geschädigten gemeint. Gibt genügend Opfer von Umweltschäden durch Recourcengeeinnung die gar keine Hilfe bekommen.

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  • Avatar von oldman123
    • oldman123

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.11.2003

    Brauchen Frackingas Unternehmen eine Haftpflichtversicherung?

    Antwort auf Re: "Spüli" von DasWoelfchen.

    In den USA wohl eher nicht.
    Die kann man verklagen. Auf Millionen Dollar Schadensersatz.
    Problem: Man braucht Geld für einen solchen Rechtsstreit. Viel Geld. Sehr viel Geld.
    Und wer hat so viel Geld für eine Klage? Die Kläger oder die Fracking-Unternehmen? Was kosten Gutachten und wenn es Gegengutachten gibt und Gutachten gegen die Gegengutachten und .....................

    Und wenn man dann noch die regionalen und/oder die Regierung des Bundesstaates gegen sich hat?

    Hier ein kleines Beispiel:
    "Gefahr durch Fracking Das Dreckwasser von Wyoming"
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/fracking-us-studie-belegt-grundwasserverschmutzung-a-1084787.html

    Wenn es notwendig ist, wird man einfach mit der Regierungsmehrheit einfach "überarbeitete" gesetzliche Regelungen geben. Zur Zeit ist man ganz schön schnell mit "Gesetzesanpassungen", wenn es um die selbstkastrierte Energieversorgung geht.
    Steinkohle, Braunkohle, Fracking-Gas, AKWs, da geht noch was, ist ja notwendig um Russland zu ruinieren. Sieht so aus, als hätte sich besonders die Grünen in eine Zwickmühle gebracht - Klimaschutz vs. Russland.

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