... soooo easy! :)
So einfach ist es nicht.
Jemand, der auf Zucker angefixt ist (und das sind locker 80% der Adipösen Bevölkerung), der kann nicht einfach "damit aufhören".
Was soll das, denen zu sagen: "Ey, lass Zucker weg und iß lecker Möhrchen, die haben weniger Energiedichte und Du nimmst ab! Schaffst Du nicht? SHAME ON YOU!"
Ich hab es mittlerweile geschafft:
Als ich noch 145kg gewogen habe, hat mir jeder Arzt gesagt: Ernähren Sie sich gesünder, lassen Sie den Zucker weg. bewegen sie sich, bla bla bla.
Heute wiege ich 106kg, esse immer noch zu viel Zucker, aber kein Arzt spricht mich drauf an.
Erzogen werden hier nur die fetten, so einfach, so falsch.
Wie auch immer. Ich hab die knapp 40kg nur abgenommen, weil ich den Zucker manage, nicht verbiete.
Ich esse Abends meine Protion (150g was auch immer - Schokolade, Weingummi, Chips, egal) - und so habe ich knapp 40kg abgenommen.
Ich schreibe meine Kalorien auf, habe mit einer App meine kCal zur Abnahme berechnet und halte mich an diese Zahl. Nur halt mit ca. 650kcal Süß jeden Abend.
Den Rest spare ich mir ein. Weniger Frühstück, viel Gemüse (Obst hat Kalorien wie Sau!) und mageres Fleisch. Das haut für mich hin. Ich kann mich auf Abends freuen und der Verzicht tagsüber fällt mir recht leicht.
Und zur Ablenkung und damit ich nicht faul auf dem Sofa rumliege noch jeden Tag 10.000 Schritte. Schön langsam, schön in Ruhe. Ich genieße die Zeit. Trink mal unterwegs n Kafee oder laber mit Leuten.
Egal was für ein Wetter, egal wie kalt - jeden Tag 2 Stunden gehen. Die 2 Stunden kann man nix futtern, die Bewegung stimmt und die Kalorien, die ich beim Gehen verbrenne, zähle ich nicht beim Kalorientracking.
So hats bei mir hingehauen. Kein Jojo bis jetzt und nix.
Ach ja, langsam verändert sich mein Körper und ich hab einfach nicht mehr so viel Bock auf Süß. Dann reichen auch mal 80 oder 100g Süßkram. Aber nicht jeden Abend.
Aber zum Erziehen ist es zu spät. Darum hab ichs eingebaut. Klappt gut bei mir. Was mit anderen ist? Muss jeder selbst rausfinden. Aber hört auf, erwachsene Menschen zu erziehen. Die wissen, was sie falsch machen. Bietet ihnen Lösungen an, die ihre Zuckersucht erst einmal mit einbauen, nicht vermeiden. Da macht niemand lange mit.