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Die Angst vor dem eigenen Tode

gibt es nur, wenn ich mit dem Leben noch 'ne Rechnung offen habe.

Ansonsten bin ich gesund und fit. Als nicht rauchender sowieso.

Ich stelle mich dem Problem, wenn es sich mir stellt.
Ich löse das Problem, indem ich mich von ihm löse.

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    • Weltbrei

    470 Beiträge seit 26.08.2021

    Antwort auf Die Angst vor dem eigenen Tode von .

    Die Angst vor dem eigenen Tode
    gibt es nur, wenn ich mit dem Leben noch 'ne Rechnung offen habe.

    Was heißt das denn?
    Wann hat ein Mensch denn mit dem Leben keine Rechnung mehr offen (was immer das heißen mag)?
    Vielleicht, wenn er mit dem Leben bereits abgeschlossen hat (was immer das heißen mag).

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    Hm...

    Antwort auf Re: Die Angst vor dem eigenen Tode von Weltbrei.

    Weltbrei schrieb am 08.11.2021 23:38:

    Die Angst vor dem eigenen Tode
    gibt es nur, wenn ich mit dem Leben noch 'ne Rechnung offen habe.

    Was heißt das denn?
    Wann hat ein Mensch denn mit dem Leben keine Rechnung mehr offen (was immer das heißen mag)?
    Vielleicht, wenn er mit dem Leben bereits abgeschlossen hat (was immer das heißen mag).

    Berechtigte Fragen.

    Ich kenne die perfekte Antwort nicht; hier ein Versuch:

    Es fängt vielleicht damit an, für morgen _nicht_ mehr die Genugtuung von Ereignissen aus dem "Gestern" auf dem Plan zu haben. Du brauchst auch nicht mit dem Leben abgeschlossen zu haben, es genügt, die Vergangenheit vergangen sein zu lassen.

    Praktisches Beispiel: wegen 17,50 € erlittenen Verlustes nicht vor Gericht ziehen.
    Sehr wohl aber daraus zu lernen, wer mein Vertrauen nicht mehr erhält. Fertig.
    Fertig im Sinne von abgeschlossen.

    Oft beunruhigen uns Sachen, mit denen nur immer unser kleines Ego hochgesprungen kommt, wie ein renitentes Kind, das keiner beachtet. Besser, mein Ego lernt, dass es kein Kind (mehr) ist.

    Vielleicht kennst Du jemanden (meine Mutter ist so ein Mensch), der ständig unzufrieden mit seinem Leben herumläuft. Und immer sind 'die Anderen' Schuld, -Verbitterung die Folge.

    Ich kann meine eingangs gemachte Bemerkung nicht auf den Punkt erklären, jedoch geht es mir vom Gemüt her wesentlich besser, seit ich jeden Tag für sich abschließe.

    In meinem Mobilphone gibt es einen Wecker für 21:00 Uhr, den ich mit 'Review und Notizen' bezeichnet habe, dieser Wecker erinnert mich immer an den Tagesabschluss.

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