Sahra Wagenknecht ist eine ausgemachte Demogogin und Volkstribunin, die meisterhaft die Klaviatur beherrscht, um ihr Klientel hinter sich zu scharen.
Der ausgeprägte Wille zur Macht auf der einen Seite, wird aber vollständig von ihrer Angst vor Verantwortung kompensiert.
Das führte schon sehr früh zu einem Zerwürfnis mit ihrer Partei.
Auf der einen Seite die Ost-Linke, die wirklich auch im Osten Politik betreiben wollte.
Auf der anderen Seite Leute, wie ihr Mann Lafontaine, Gysi und Wagenknecht.
Ausgemachte Talkshow-Luder, die aber gleichzeitig zu den wenigen, vorzeigbaren Gestalten der Partei gehörten.
Daher gab es auch lange Zeit eine Art Burgfrieden zwischen Wagenknecht, die gnadenlos ihr eigenes Ding durchzog und der Parteispitze.
Bezeichnend hierbei ist auch, dass die gute Sahra als Ostdeutsche immer in NRW auf Listenplatz 1 gesetzt wurde. Die Partei ist dort schon lange nicht mehr im Landtag vertreten.
Ein gutes Bild für die Erinnerung an Sahra Wagenknecht ist ihre letzte "Friedensdemo" in
Berlin. Da muss sie der schon tüddeligen Alice Schwarzer das Micro umdrehen, da die nicht einmal mitbekommen hatte, dass sie es verkehrt herum gehalten hat.
Auf der anderen Seite dann ihr 25 Jahre älterer Mann, der schon ganz ordentlich geistig abgebaut hat.
Der Oskar hatte ja bei seinem Abgang kurz vor der Landtagswahl noch den großen Abwasch gestartet und dafür gesorgt, dass seine "Parteifreunde" aus dem Landtag geflogen ist. Dieses Drehmoment wird die gute Sahra nicht auf die Straße bringen.
Wahrscheinlich hat der Oskar dafür gesorgt, dass auch ihre Machtbasis immer kleiner wurde.
Aber um die Sahra muss man sich keine Sorgen machen.
Obwohl die gute Frau keinen einzigen Tag in ihrem Leben gearbeitet hat, wird sie nicht das Los ihres angeblichen Klientels teilen. Der gute Oskar ist mehrfacher Millionär und auch sie wird, aufgrund ihrer langen Tätigkeit im Bundestag, eine äußerst üppige Pension bekommen.
Zum Pöbel im "Neofeudalismus" gehörte sie nie.