Lukrez schrieb am 13.03.2024 10:04:
Hab ich so bei ARD nicht gehört.
Na, du bist im Weglassen aber auch ganz stark.
Es steht nämlich auch da:
Aus dem Heimtückeverbot[2] ergibt sich die häufige Deutung der Fahne als Zeichen der Kapitulation bzw. des Verzichts auf Gegenwehr.
...
Als Zeichen der Kapitulation wurde sie bereits im China der Östlichen Han-Dynastie (25–220 n. Chr.) eingesetzt. Auch der römische Geschichtsschreiber Publius Cornelius Tacitus berichtet gegen 109 n. Chr. vom Einsatz einer weißen Flagge bei der Kapitulation römischer Legionäre.
Der Kontext "Kapitulation" ist also ganz eindeutig mit der Weißen Flagge verbunden, insbesondere dann wenn sie nicht von einem Parlamentär getragen, sondern von einer kämpfenden Partei gehisst wird.
Der Papst hat sich - nicht zum erasten Mal - in diesem Zusammenhang zumindest sehr ungeschickt ausgedrückt. Er hätte den Begriff der "Weißen Flagge" besser in diesem Zusammenhang gar nicht verwendet.