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  • Puritaner

401 Beiträge seit 03.11.2023

Die Frage wäre eher

Olga Romanowa: Ja, das werden sie. Man preist ihnen ihre Aufgabe als Scharfschützinnen an – doch sie sind Kanonenfutter. Ich weiß, dass einige auch als Drohnenpilotinnen an vorderster Front arbeiten, aber in der Regel operieren sie als Scharfschützinnen.

Sowohl Scharfschützen als auch Drohnenpiloten sind eher das Gegenteil von Kanonenfutter. Auf einen Toten kommen da etliche Gegner. Bei Kanonenfutter ist das andersrum.

Olga Romanowa: In der Gefängniskultur der Frauen existiert das Bild der starken Frau weiter. Da gibt es beispielsweise auch offen lesbische Frauen. Sie stehen an der Spitze der Ernährungskette.

Was die ausführliche Darstellung von Frauengefängnissen mit dem Thema zu tun hat erschließt sich mir nicht.

Vor den 300 Frauen wurden bereits 10.000e Männer aus Gefängnissen rekrutiert.

Die Frage wäre eher wie moralisch ist das allgemein zu bewerten?
Und ist das ok wenns freiwillig ist?

Das Krieg allgemein so ziemlich das mieseste ist, ist unbenommen.

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  • Avatar von mann-oh-mann
    • mann-oh-mann

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.01.2014

    Antwort auf Die Frage wäre eher von Puritaner.

    guter Einwand finde ich.
    warum sollte es überhaupt unmoralischer sein, Frauen anstatt Männer im Krieg zu verheizen, bzw zum Wehrdienst zu zwingen oder als Freiwillige einzuziehen?

    das ist vollkommen gleichberechtigt insgesamt scheiße!
    bis auf tatsächlich freiwillig, das ist dann nur noch widerlich und dumm.

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  • Avatar von Paul Pertorwski
    • Paul Pertorwski

    118 Beiträge seit 11.12.2022

    Antwort auf Die Frage wäre eher von Puritaner.

    Puritaner schrieb am 15.11.2023 08:49:

    Vor den 300 Frauen wurden bereits 10.000e Männer aus Gefängnissen rekrutiert.

    Die Frage wäre eher wie moralisch ist das allgemein zu bewerten?
    Und ist das ok wenns freiwillig ist?

    klingt für mich wie frontbewährung.

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  • Avatar von Pearphidae
    • Pearphidae

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.11.2021

    Antwort auf Re: Die Frage wäre eher von mann-oh-mann.

    mann-oh-mann schrieb am 15.11.2023 09:08:

    Puritaner schrieb am 15.11.2023 08:49:

    Roldand Bathow schrieb am 15.November 2023:

    Olga Romanowa: Ja, das werden sie. Man preist ihnen ihre Aufgabe als Scharfschützinnen an – doch sie sind Kanonenfutter. Ich weiß, dass einige auch als Drohnenpilotinnen an vorderster Front arbeiten, aber in der Regel operieren sie als Scharfschützinnen.

    Sowohl Scharfschützen als auch Drohnenpiloten sind eher das Gegenteil von Kanonenfutter. Auf einen Toten kommen da etliche Gegner. Bei Kanonenfutter ist das andersrum.

    Olga Romanowa: In der Gefängniskultur der Frauen existiert das Bild der starken Frau weiter. Da gibt es beispielsweise auch offen lesbische Frauen. Sie stehen an der Spitze der Ernährungskette.

    Was die ausführliche Darstellung von Frauengefängnissen mit dem Thema zu tun hat erschließt sich mir nicht.

    Vor den 300 Frauen wurden bereits 10.000e Männer aus Gefängnissen rekrutiert.

    Die Frage wäre eher wie moralisch ist das allgemein zu bewerten?
    Und ist das ok wenns freiwillig ist?

    Das Krieg allgemein so ziemlich das mieseste ist, ist unbenommen.

    guter Einwand finde ich.
    warum sollte es überhaupt unmoralischer sein, Frauen anstatt Männer im Krieg zu verheizen, bzw zum Wehrdienst zu zwingen oder als Freiwillige einzuziehen?

    das ist vollkommen gleichberechtigt insgesamt scheiße!
    bis auf tatsächlich freiwillig, das ist dann nur noch widerlich und dumm.

    Der Einwand passt nicht, weil er freiwillige und richtig ausgebildete Scharfschützinnen mit solchen vergleicht, denen eine angebliche Einsatzmöglichkeit mehr oder weniger vorgegaukelt wird. Als was die Insassinnen russischer Gefängnisse in ihrem Militärdienst tatsächlich eingesetzt werden, richtet sich schließlich nach ihren tatsächlichen Fähigkeiten.

    Ich stimme mit Ihnen darin überein, dass Frauen im Militärdienst nichts unmoralisches anhaftet. Gleiches Recht für alle. Zumal auch in der ukrainischen Armee sehr viele Frauen tätig sind. An die Front dürfen sie jedoch nur auf ausdrücklichen eigenen Wunsch und dort finden sich derzeit in der Tat tatsächlich sehr viele sehr erfolgreiche Scharfschützinnen. Aber nicht nur. Einige bedienen durchaus auch andere Geschütze. Insgesamt dürfte deren Anzahl jedoch hüben wie drüben im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen nicht ins Gewicht fallen, weshalb sich mir die Frage stellt, was Russland mit 300 Frauen in diesem Krieg zu reißen glaubt.

    Die Freiwilligkeit der russischen Gefängnisinsassinnen ist nur eine bedingte, die auf eingeschränkten Informationsmöglichkeiten beruht. Viele von denen werden sich wahrscheinlich ins Gefängnis zurück sehnen, wenn sie mit der Realität konfrontiert sind und die Motivation wird in den gleichen Keller sinken, wie die bei den männlichen Gefängnisrekruten.

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