Gazprom will seine Milliardenverluste aus dem Folgen des Ukrainekrieges wohl etwas abmildern. Da russische Gerichte nicht unabhängig sind, könnte das sogar klappen. Dabei war es Gazprom selbst, das kein Erdgas mehr liefern wollte. Erdgas steht nach wie vor nicht auf den Sanktionslisten.
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Du solltest dich
Antwort auf Gazprom von someone-else.
erst nal mit der Rolle von Schiedsgerichten, in diesem Fall vom St.. Internationales Schiedsgericht Petersburg (SPICAC) vertraut machen.
Noch mal kurz zum Sachverhalt:
Ds hat ein Vertragspartner seine vereinbarte Leistung nicht erbracht und Banken haben für diesen Partner gebürgt.
Nun fordert der geschädigte Partner Schadenersatz vor einem Schiedsgericht und das wird in der Regel schon bei Vertragsabschluss festgelegt. -
Antwort auf Gazprom von someone-else.
someone-else schrieb am 19.05.2024 17:45:
Dabei war es Gazprom selbst, das kein Erdgas mehr liefern wollte.
Falsch. Deutschland wollte kein Gas mehr abnehmen.
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Antwort auf Re: Gazprom von Gerald Meier.
Gerald Meier schrieb am 20.05.2024 12:19:
someone-else schrieb am 19.05.2024 17:45:
Dabei war es Gazprom selbst, das kein Erdgas mehr liefern wollte.
Falsch. Deutschland wollte kein Gas mehr abnehmen.
Falsch, Gazprom hat die Lieferungen gedrosselt:
https://www.tagesschau.de/notfallplan-gasversorgung-nordstream-gasembargo-lng-gaspreise-101.html
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Antwort auf Gazprom von someone-else.
Ich meine, Gazprom wollte über NS II liefern. Über die noch intakte Röhre.
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Antwort auf Re: Gazprom von Gerald Meier.
Gerald Meier schrieb am 20.05.2024 12:19:
someone-else schrieb am 19.05.2024 17:45:
Dabei war es Gazprom selbst, das kein Erdgas mehr liefern wollte.
Falsch. Deutschland wollte kein Gas mehr abnehmen.
Das ist nicht richtig. Deutschland hat sogar gegen ein Energieembargo gestimmt. Russland hatte einseitig die Lieferungen gestoppt und das war offenbar schon länger geplant. Konischerweise hatte Gazprom schon vorher die Vorratsspeicher mit Gas nicht mehr gefüllt und fast "leerlaufen" lassen.